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Teelicht Kerze

Teelichter ohne Alu

Nachhaltige Teelichter ohne Aluminium online kaufen

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  • Teelichter ohne Alu nachhaltig aus Rapswachs

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    Unsere weißen Teelichter kommen in einem 40er-Pack. Der Durchmesser einer Kerze beträgt Ø 3,8 cm und die Höhe 2,4 cm. Die Teelichter bestehen zu 10...

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Teelichter – kleine Stimmungshighlights mit großer Wirkung


Festliche Stimmung auf dem Esstisch, flackernde Windlichter auf der Terrasse oder besinnliche Dekoration auf der Fensterbank – Teelichter sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die praktischen kleinen Kerzen sind vielseitig verwendbar und zaubern im Nu eine romantische Atmosphäre. Besonders an grauen Herbsttagen und in der Weihnachtszeit kommen sie zum Einsatz. Sie schenken unserem Zuhause kleine Lichtakzente und eine angenehme Wärme. Doch woher kommt eigentlich ihr Name? Und wie sieht es aus in puncto Nachhaltigkeit? Im Folgenden erfährst du, welche Arten von Teelichtern es gibt und wie du beim Kauf unserer Umwelt etwas Gutes tust. Daneben erklären wir dir, wie du Teelichter selber machen kannst und wir geben dir Dekorationstipps für jede Jahreszeit. 

 

Vom Nischenprodukt zum Dauerbrenner

Die kleinen, unscheinbar wirkenden Kerzen sind heute in fast jedem Haushalt zu finden. Doch woher stammen die kleinen Lichtlein eigentlich? Und was haben sie mit Tee zu tun? Erfunden wurden die praktischen Kerzen in Holland. Damals erhielten sie den Namen „Waxinelichtje“. Die Holländer nutzten sie jedoch nicht zur Dekoration, sondern zum Warmhalten von Tee. So wurden die kleinen Kerzen in das Stövchen unter der Teekanne eingesetzt und erwärmten mit ihrer Flamme auf diese Weise das beliebte Heißgetränk – das Teelicht war geboren. 

Dass es von den Holländern erfunden wurde, überrascht nicht. Schließlich waren sie es, die den Tee im Jahr 1610 erstmals nach Europa importierten. 1898 brachte die Firma Verkade das Teelicht auf den Markt. Lange Zeit waren die Lichtlein ein reines Nischenprodukt. Erst ab den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurden sie nicht mehr nur im Stövchen verwendet, sondern auch zur Beleuchtung eingesetzt. Ihr Siegeszug in die Welt begann und mittlerweile sind sie in wohl jedem Land der Erde zu finden. Der Begriff „Teelicht“, der heute in aller Munde ist, wurde übrigens erst 1973 in den Duden aufgenommen. 

Doch was unterscheidet ein Teelicht eigentlich von anderen Kerzenarten? Zum einen ist es natürlich die Größe. Teelichter sind mit einem Durchmesser von rund 3,9 Zentimetern und einer Höhe von ca. 1,7 Zentimetern deutlich kleiner als herkömmliche Kerzenmodelle. Es gibt jedoch auch größere Teelichtvarianten. Darüber hinaus stehen die zylindrischen Lichtlein gewöhnlich nicht frei, sondern sind von einer Hülle aus Aluminium, Kunststoff oder Glas umgeben. Hierin liegt vielmals auch die Kritik gegenüber den kleinen Lichtquellen. Denn weder das vielmals verwendete Paraffinwachs noch die Aluminiumhüllen gelten als nachhaltig. Welche umweltfreundlicheren Varianten es gibt, erklären wir dir in den folgenden Abschnitten. 

Je nach Wachsart haben die Lichtlein eine Brenndauer von etwa drei bis acht Stunden. Der Klassiker sind die einfachen weißen Teelichter. Heute findest du sie jedoch in den verschiedensten Farben, von leuchtend Rot über Zart-Violett bis zu tiefdunklem Schwarz. Auch bietet der Markt allerlei Duftkerzen in Teelichtform. Von Vanille über Eukalyptus bis zu Apfel-Zimt-Duft – hier ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. 

 

Nachhaltige Teelichter und Kerzen – gemütlich und umweltfreundlich zugleich

Der Kerzenverkauf boomt! Besonders die im 50er- oder 100er-Pack im Supermarkt erhältlichen weißen Teelichter dürfen in keinem Haushalt fehlen. Doch was da so behaglich flackert, ist für unseren Planeten oftmals sehr ungemütlich. Der enorme Teelicht-Konsum bringt riesige Berge an Aluminiummüll zustande. Denn die kleinen Aluhüllen werden von den meisten Verbrauchern weggeworfen, sobald das Kerzenwachs abgebrannt ist. Gleichzeitig sieht auch die Klimabilanz des verwendeten Wachses in vielen Fällen alles andere als gut aus. Wie aber weiß ich, welche Artikel umweltfreundlich sind und auf welche Produkte ich aus Gründen der Nachhaltigkeit besser verzichten sollte? Im Folgenden befassen wir uns mit den verschiedenen Wachsarten, die für die Teelichtproduktion zum Einsatz kommen.

 

Paraffin – Advent, Advent, das Erdöl brennt

Rund drei Viertel aller Kerzen in Deutschland und damit auch die Mehrheit der Teelichter auf dem Markt werden aus Paraffin hergestellt. Dieser Stoff wird aus Mineralöl gewonnen. Genauer gesagt, handelt es sich um ein Nebenprodukt, das bei der Raffination von Erdöl entsteht. Die CO₂-Bilanz ist – wie bei allen Erdölprodukten – dementsprechend schlecht. Schließlich handelt es sich bei Erdöl um einen nicht nachwachsenden Rohstoff, bei dessen Verbrennung große Mengen CO₂ ausgestoßen werden. Hinzu kommen die langen Transportwege. In seltenen Fällen wird Paraffin auch aus Braunkohle gewonnen. 

Paraffin bietet viele günstige Eigenschaften für die Kerzenproduktion. Die Substanz ist brennbar, ungiftig und geschmacks- sowie geruchlos. Ab einer Temperatur von etwa 40 °C beginnt Paraffin zu schmelzen. Aus diesem Grund können sich Paraffinkerzen leicht verformen, beispielsweise durch warme Hände oder lange Sonneneinstrahlung. Die Verformung und Verflüssigung stellt bei Teelichtern jedoch kein Problem dar, da die Lichtlein von einer Hülle aus Aluminium oder anderen Materialien in Form gehalten werden. Für Paraffinkerzen wird gewöhnlich das sogenannte Pulverpressverfahren angewendet. Bei diesem günstigen industriellen Prozess wird Paraffin in Pulverform um einen Docht herumgepresst. Da Paraffinkerzen eine eher geringe Dichte aufweisen, ist ihre Brenndauer vergleichsweise kurz.

 

Stearin – ein nachwachsender, aber nicht immer nachhaltiger Rohstoff

Nach Paraffin gilt Stearin als der zweitwichtigste Rohstoff in der Kerzenproduktion. Dieses wird aus pflanzlichen und tierischen Fetten hergestellt, also aus nachwachsenden Ressourcen. Was zunächst nach einem sehr umweltfreundlichen Produkt klingt, muss mit Vorsicht betrachtet werden. Denn vielmals wird das Stearin aus Palmöl gewonnen. Für die Errichtung der Palmölplantagen kommt es oft zur Abholzung von Regenwäldern oder gar zur Brandrodung von Torfwäldern, in denen große Mengen CO₂ gespeichert sind. Stearin aus solchen Quellen ist demnach alles andere als klimaneutral.

In bestimmten Fällen sind Stearin-Teelichter jedoch eine gute Wahl für unseren Planeten. Nämlich dann, wenn das Stearin aus nachhaltiger Landwirtschaft stammt. Ideal: Teelichter aus Rapsöl. Raps ist ein schnell nachwachsender Rohstoff, der auch in unseren Breiten angebaut wird. In unserem Onlineshop findest du Teelichter aus 100 % Rapswachs – umweltfreundlich und vegan. Eine nicht vegane Alternative sind Stearin-Kerzen aus tierischen Fetten. Diese werden aus Schlachtabfällen gewonnen. Da es sich um echte Nebenprodukte handelt, die zudem regional produziert werden, ist ihre Klimabilanz ausgezeichnet. 

Teelichter aus Stearin sind zwar teurer, sie sind jedoch auch schwerer und härter als Kerzen aus Paraffin. Aus diesem Grund brennen sie langsamer ab und du kannst dich länger an ihrem Licht erfreuen. 

 

Bienenwachs – knappes Luxusgut

Keine Zusatzstoffe, natürliche Rohstoffe und ein wunderbarer Duft – Bienenwachs-Kerzen sind etwas ganz Besonderes. Regional erzeugtes Bienenwachs gilt als äußerst nachhaltig. Gleichzeitig ist der Rohstoff sehr selten und eben auch sehr teuer. Kein Wunder: Für ein Kilogramm reines Bienenwachs arbeitet ein Bienenvolk ein ganzes Jahr lang! Damit stellt Bienenwachs keine echte Alternative für den hohen Bedarf an Teelichtern dar. Und aufgepasst: Teelichter und Kerzen aus Bienenwachs gelten nur dann als klimaneutral, wenn das Wachs regional produziert wird. Bei importierten Rohstoffen machen die langen Transportwege die positive Klimabilanz zunichte. 

 

Teelichter ohne Aluminium

Typisch für Teelichter ist ihre Hülle aus Aluminium. Diese sorgt dafür, dass das Wachs nicht auseinanderfließt. Aluminium wird gerne verwendet, da das Material hitzebeständig, biegsam und sehr leicht ist. Leider ist die Aluminiumproduktion auch sehr schädlich für die Umwelt. Für die Förderung des Metalls muss das Erz Bauxit abgebaut werden. Hierfür kommt es nicht selten zu Rodungen von Regenwäldern. Zudem entsteht bei der Produktion das Abfallprodukt Rotschlamm. Dieser enthält viele giftige Chemikalien, welche ganze Ökosysteme zerstören können, wenn sie – wie in vielen Ländern üblich – in die Flüsse und Seen eingeleitet werden. Darüber hinaus ist die Aluminiumproduktion sehr energieaufwendig und verursacht enorme Mengen an Treibhausgasen. So soll die Herstellung von Aluminium laut der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) für etwa ein Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich sein. 

Wie du siehst, stellt die Herstellung der Aluminiumhüllen eine große Belastung für unsere Umwelt dar. Die kleinen Förmchen werden nun mit Wachs gefüllt und erhellen für wenige Stunden unser Zuhause und dann – landen sie in der Regel auf dem Müll. Wichtig ist es, sie in die gelbe Tonne, den gelben Sack oder die Wertstofftonne zu entsorgen. So besteht zumindest die Chance, dass sie wiederverwertet werden. Aluminium ist zwar grundsätzlich gut recyclebar. Da es sich jedoch häufig um unterschiedliche Legierungen handelt, die sich nicht mehr trennen lassen, ist ein Qualitätsverlust beim Recycling bislang unvermeidbar. 

Was also kannst du als Verbraucher tun, um die Umweltbelastung durch Aluminium zu reduzieren und dennoch nicht auf die hübschen Lichtlein verzichten zu müssen? Eine Option: Du bewahrst die leeren Aluminiumhüllen nach dem Abbrennen des Wachses auf. Anschließend kaufst du hüllenlose Teelichter ohne Alu, wie sie heute vielerorts erhältlich sind. Es geht aber auch ganz ohne Aluminium. So gibt es beispielsweise Teelichter mit Hüllen aus Kunststoff. In unserem Onlineshop findest du solche Teelichter ohne Alu aus nachhaltigem Rapswachs. Alternativ kannst du dich auch für Teelichtbehälter aus Glas entscheiden. 

 

Eine runde Sache – die vielen Einsatzmöglichkeiten der kleinen Lichtquellen

Wie wir dir schon im Kapitel über die Geschichte des Teelichts erzählten, wurden die kleinen Kerzen einst entwickelt, um Tee warm zu halten. Dafür kannst du sie natürlich auch heute noch verwenden und ins Stövchen unter deiner Teekanne geben. Die kleine Flamme hält dein Lieblingsgetränk stundenlang in der optimalen Temperatur. Dies funktioniert nicht nur bei Tee, auch das Abkühlen von Speisen lässt sich durch Teelichter unter einem Warmhaltegitter vermeiden. Es gibt sogar Käse- oder Schokoladen-Fondues in Miniaturform, die mit einem einfachen Teelicht funktionieren – praktisch und romantisch zugleich.

Hauptsächlich werden die kleinen Lichtquellen heutzutage jedoch zur Dekoration und Beleuchtung verwendet. Die einzelnen Flammen schaffen zauberhafte Lichtakzente in der Wohnung und ein wahrlich gemütliches Flair. Vor allem kommen sie natürlich in der Weihnachtszeit zum Einsatz. In hübschen Teelichtgläsern, die golden oder silbern schimmern, kommt gleich Festtagsstimmung auf. Doch auch in den anderen Zeiten des Jahres stehen Teelichter hoch im Kurs. Was hältst du beispielsweise von einem bezaubernden Windlicht an einem lauen Sommerabend auf der Terrasse? Auch auf einem Herbstteller mit Hagebutten und Tannenzapfen kommen sie bestens zur Geltung. Daneben eignen sich die Lichtlein perfekt für die Deko auf Hochzeiten oder anderen Feiern. 

 

DIY: Teelichter selber machen


Wie wäre es mit einem Zero-Waste-Teelicht, dass du ganz einfach selber machen kannst? Die Herstellung geht wirklich schnell. Was du dafür benötigst?

- Kerzenwachs: Zunächst einmal brauchst du natürlich Wachs. Eine Option: Du sammelst alte Kerzenstumpen und schmilzt diese Wachsreste zusammen. Kaufst du neues Kerzenwachs, so solltest du darauf achten, dass es umweltfreundlich produziert wurde. Ideal ist nachhaltig gewonnenes Soja- oder Rapswachs. 
- Docht: Damit eine Kerze rußarm abbrennt, ist es wichtig, die passende Dochtgröße zu wählen. Für Teelichter sollten die Dochte sehr dünn sein.
- Behälter: Hast du noch leere Aluminiumförmchen, so kannst du diese wiederverwenden. Alternativ eignen sich auch Teelichthalter aus Glas oder Kunststoff.

Als Erstes schneidest du die Dochte auf die richtige Länge zu und stellst sie mit dem Dochthalter in die leeren Teelichtformen. Sind die Dochte zu lang, so wird die Flamme zu groß und beginnt zu rußen. Nun wird das Wachs in einem Topf sanft auf dem Herd geschmolzen. Am einfachsten funktioniert dies über einem Wasserbad. Anschließend wird das flüssige Wachs in die Teelichtbehälter gegossen. 

Neben weißen Teelichtern kannst du natürlich auch farbige Varianten kreieren. Hierfür gibt es spezielles Färbewachs in unterschiedlichsten Farbtönen. Oder wie wäre es mit einem Duft-Teelicht, das ein angenehmes Aroma in deiner Wohnung verbreitet? Menge hierfür einfach ein paar Tropfen ätherischer Öle unter das flüssige Wachs. Da sich die Öle ab einer Temperatur von 55 °C verflüchtigen, solltest du darauf achten, dass das Wachs nicht zu heiß ist. Ebenfalls eine hübsche und aromatische Idee: Mische ein paar Lavendelblüten, Kaffeepulver oder Kräuter unter das Kerzenwachs und erfreue dich an deinem Lieblingsduft. 

Noch ein Tipp für Kreative: Überrasche deine Liebsten mit selbst gemachten Teelichtern zu Weihnachten, in denen du geheime Botschaften versteckt hast. Hierzu legst du zwischen Dochthalter und Teelicht ein rundes Stück Papier, das du zuvor mit einem Motiv deiner Wahl bemalt oder bedruckt hast. Wird die Kerze dann angezündet, musst du nur noch warten, bis das Wachs flüssig ist und deine Botschaft zum Vorschein kommt – ein individuelles Geschenk mit Überraschungsfaktor.

 

Nachhaltige Teelichter und Kerzen bei Wisefood kaufen

Möchtest du mit einem grünen Gewissen Teelichter und Kerzen kaufen? Dann bist du bei Wisefood genau richtig. Alle unsere Kerzen werden aus nachwachsenden Rohstoffen in Deutschland produziert und sind frei von Palmöl. In unserem Onlineshop findest du ein 40er-Teelicht-Set. Die weißen Teelichter haben eine Brenndauer von sieben Stunden und brennen rußfrei ab. Sie bestehen zu 100 % aus veganem Rapswachs – ein umweltfreundliches und regionales Produkt für alle, denen die Umwelt am Herzen liegt und die trotzdem nicht auf stimmungsvolle Kerzenbeleuchtung verzichten wollen. 


Quellen
https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wieso/artikel/beitrag/woher-kommt-der-name-teelicht/
https://blog.wwf.de/was-ist-drin-in-kerzen/
https://www.quarks.de/umwelt/wie-nachhaltig-koennen-kerzen-sein/
https://www.quarks.de/umwelt/muell/darum-ist-aluminium-nicht-gut-fuer-die-umwelt/
https://www.regenwald.org/themen/aluminium