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Servietten: Herkunft, Nutzung und Trends

 

Mundserviette, Tissue-Papier, Tellertuch: Die Serviette hat eine lange Historie – und ist deshalb, abhängig von Epoche und Nutzungsart, unter verschiedenen Begriffen bekannt. In vielen Kulturen ist sie heute eine Selbstverständlichkeit am Tisch. So finden wir vor allem an großen Tafeln, Geburtstagstischen und auf Hochzeiten häufig geschmackvolle Baumwollservietten oder etwa Tissues aus recyceltem Papier. Auch in Haushalten ist es üblich, Servietten aus Stoff oder Papier im Schrank parat zu haben, um diese beim Besuch der Liebsten als Deko anzurichten.

Gastronomie, Hotellerie und Privatgebrauch: Warum die Serviette heute so beliebt ist

Ob einfach gefaltete Tellerserviette oder eine aufwendig designte Stoffserviette als Hingucker für den Abend – Kreativität und Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Viele Menschen sehen das Tuch aus Stoff oder Papier als Teil ihrer Tischkultur an, weil es vielfältig einsetzbar ist. Der Vorteil: Das praktische Tischaccessoire gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Designs, sodass sich für jeden Geschmack etwas finden lässt. Nicht nur der private Gebrauch ist üblich. Auszubildende aus der Hotellerie lernen während ihrer Ausbildung, wie sie mit der Tischdekoration umzugehen haben. So oder so: Papier- und Stoffservietten sind aus unserer heutigen Gesellschaft kaum noch wegzudenken.

Begriffserklärung: Darum wird das beliebte Tischaccessoire „Serviette“ genannt

Die klassische Tischserviette ist keine neu moderne Erfindung, auch wenn sie als Dekoration besonders im Trend liegt. Menschen aus der Antike nutzten die Vorläuferversion. Wenn sie mit bloßen Händen speisten, sollen sie zum Abputzen ein herkömmliches Stück Tuch verwendet haben. Später genossen die Franzosen die Benefits der Mundserviette. Heute ist das praktische Papier- bzw. Stofftuch in vielen Kulturen nicht mehr wegzudenken. Die Serviette ist also ein zeitloser Klassiker und international bekannt. Ein beliebtes Synonym lautet „Mundtuch“. Wo aber kommt die Bezeichnung her? Der Name der Tischwäsche lässt sich aus dem Französischen ableiten. „Servir“ bedeutet: aufwarten, servieren, eine Speise auftragen.

Gut zu wissen: Der Ursprung des eigentlichen Begriffs ist noch etwas älter. Denn dieser liegt im lateinischen „servus“, was Du mit Diener oder Sklave übersetzt.

Unterschiede zwischen verschieden Serviettenarten – eine Auswahl:

1. Der Klassiker: Mundserviette

Die gängigste Serviettenart ist als Mundserviette bekannt – und um diese geht es. Sie wurde zeitweise als Tellertuch bezeichnet, wobei der Begriff in seltenen Fällen bis heute noch Anwendung findet. Diese Serviettenart dient in erster Linie dazu, sich die Finger abzuwischen, die Kleidung vor Schmutzflecken und Fett zu schützen und sich außerdem den Mund während und nach der Mahlzeit abzutupfen.

2. Die Cocktailserviette für Fingerfood und Getränke

Während beim Essen am Tisch die typischen Mundservietten nicht fehlen dürfen, reicht die kleinere Version – die Cocktailserviette – als Untersetzer für das Servieren von Getränken und Fingerfood aus. Dementsprechend häufig ist sie zum Beispiel bei Outdoor-Veranstaltungen und in Bars zu finden.

3. Für Gastronomie und Co.: Die Handserviette

Eine Handserviette, eine andere Variante, ist auch als Servicetuch bekannt und dürfte vor allem für Gastronomen ein Begriff sein. Sie hat mehrere Funktionen: Einerseits dient die Handserviette dazu, keine Abdrücke auf Gläsern, Flaschen und Tellern zu hinterlassen. Andererseits nutzt Du die Handserviette, um Heißes aufzutragen, ohne die Gefahr einer Verbrühung oder Verbrennung zu riskieren.

4. Die große Deckserviette

Zu guter Letzt: die Deckserviette. Mit dieser ist die klassische Mitteldecke gemeint, welche auch als „Decker“ bezeichnet wird. Im Fachjargon heißt sie übrigens „napperon“ (franz.). Eine typische Deckserviette ist immer quadratisch. Platziert wird das Tuch über die untere Tischdecke – und manchmal auch ohne eine weitere Tischdecke.


Servietten falten einfach gemacht: Darauf solltest Du unbedingt achten

Obwohl Tischservietten einerseits dafür gedacht sind, dass Deine Gäste sich damit den Mund abwischen können, handelt es sich andererseits um eine ganz eigene Kunstform. Übrigens: Vor alle im asiatischen Raum setzen Papierkünstler auf außergewöhnliche Figuren und Formen, die auch im europäischen Raum angekommen und beliebt sind.

Es gibt heute so einige beliebte Serviettentechniken zum Falten des Mundtuchs. Zum Beispiel:

- Bischofsmütze
- Marquée
- Fächer
- Lilie
- Pyramide
- Bestecktasche
- Rose
- Tafelspitz
- Herz

In der Fachsprache ist beim Serviettenfalten auch die Sprache vom sogenannten „Serviettenbrechen“. Unsere Empfehlung, um die unterschiedlichen Techniken und Designs umzusetzen: Wenn Du Papierservietten nutzt, ist es wichtig, eine frische zu verwenden, um sie auch entsprechend falten zu können. Zerknitterte Tissues neigen dazu, sich zu verformen – und es ist nicht ganz so einfach, sie in die gewünschte Form zu bringen. Bei Stoffservietten empfehlen wir Dir außerdem, auf hochwertiges Material zu setzen und sie beim Waschen nicht durch Weichspüler auszuleiern.

Außerdem gilt: Es gibt keine Grenzen und Normen beim Serviettenfalten, wenn Du deine Gäste privat bedienst. Probiere Dich durch die unterschiedlichen Techniken, bis Du eine findest, welche zu Dir und Deinen Vorstellungen passt. Je häufiger Du Dich kreativ austobst, desto leichter fällt es Dir, auch komplexe Designs umzusetzen.

Ausflug in die Geschichte: Wiedergeburt der Serviette – Renaissance als bedeutendes Zeitalter

Im Französischen wird die Epoche der Renaissance mit dem Begriff „Wiedergeburt“ übersetzt. Wenn Du Dich jetzt wunderst, was dieses besondere Zeitalter mit unserer heutigen Stoff- und Papierserviette zu tun hat: Während der Renaissance wurde der Trend erneut zum Leben erweckt. Oder anders gesagt: Der Vorläufer aus der Römerzeit, also das gewöhnliche Stofftuch, welches zum Saubermachen verwendet wurde, entwickelte sich nun langsam zur klassischen Mundserviette. Das verwundert nicht – ist die Zeit der Renaissance doch als die Epoche bekannt, in der es zu vielen revolutionären Ideen kam, die sich auf den Alltag vieler Menschen auswirkten. Jetzt nimmt die ganze Sache Fahrt auf, bis die pompöse Tischkultur ab dem 19. Jahrhundert eine neue Wende erfährt. Nun wird alles etwas einfacher gehalten. Schlichte und elegante Tischwäsche ist angesagt. Ein besonderer Eyecatcher ist hierbei die kunstvoll zusammengefaltete Mundserviette, die an keinem Tisch mehr fehlen darf.


Wandel im Serviettentrend: Jetzt wird es nachhaltig – auch mit Wisefood

Der Serviettentrend lebt bis heute. Dieser hat sich so erfolgreich durchgesetzt, dass er als Selbstverständlichkeit in der Hotellerie und Gastronomiebranche gilt. Aber ein anderer „Trend“ hat der klassischen Papierserviette den Kampf angesagt: die Nachhaltigkeit. Nicht nur Gastronomiebetriebe setzten immer mehr auf wiederverwendbare Stoffservietten oder recycelte Produkte. Auch im Privaten gehen viele Menschen gegen die sogenannte „Wegwerfgesellschaft“ an, um unter anderem Verpackungsmüll zu vermeiden.

Gut kombinierbar mit Produkten von Wisefood

Nachhaltigen Tissues sind vor allem mit den Produkten aus unserem Sortiment gut kombinierbar. Entscheide Dich beispielsweise für praktische Teller aus Palmblatt oder Holz, um der Umwelt etwas Gutes zu tun – und Deine Tischdeko spielerisch leicht aufzuwerten.

Die Vorteile des Serviettentrends:

- weniger Abfälle
- Einsatz und Verwertung von recycelten Materialien
- langfristiger Schutz der Umwelt
- spezielle nachhaltige Einwegservietten lassen sich verbrennen, um Energie zu gewinnen

Übrigens: Um die Recyclingquote nachhaltig zu erhöhen, gibt es das sogenannte Verpackungsgesetz (VerpackG). Dieses hat zum Ziel, die Umwelt zu schützen und Ressourcen langfristig zu schonen. Außerdem soll das Gesetz für einen fairen Wettbewerb am Markt sorgen. Im Jahr 2021 gab es wesentliche Veränderungen im Gesetz, welche unter anderem Auswirkungen auf die Gastronomiebranche mit sich bringen. Konkret bedeutet es, dass keine Einweg-Kunststoffprodukte, welche aus Plastik und Styropor bestehen, an den Verbraucher herausgegeben oder in den Verkehr gebracht werden dürfen.

Serviettenmaterialien: Welche Auswahl steht mir zur Verfügung?

Wenn es um die Auswahl passender Mundservietten geht, stehen Dir Produkte aus unterschiedlichen Materialien zur Verfügung. Diese haben individuelle Vor- und Nachteile. Ein Überblick über die gängigsten Arten:

- Herkömmliche Papierserviette:

Die Papierserviette gilt als die wohl gängigste und auch kostengünstigste Variante im Handel. Üblicherweise werden Servietten im Großhandel in größerer Menge gebündelt verkauft. Zudem gilt: Papierservietten werden in der Regel nur ein einziges Mal genutzt und danach entsorgt. Das ist der größte Nachteil dieser Variante. Denn neben dem Verpackungsmüll wird auch „herkömmlicher“ Papiermüll produziert.

- Stoffservietten:

Ob Leinenservietten, Produkte aus Damast oder aus klassischer Baumwolle – Stoffservietten findest Du in diversen Ausführungen. Die klassische Dinnergröße beträgt hierbei 50x50 cm. Diese kommt unter anderem bei einem Lunch oder Dinner in der gehobenen Gastronomie zum Einsatz. Der Vorteil von Stoffservietten besteht darin, dass diese äußerst edel wirken und außerdem wiederverwendbar sind.

- Recyclingpapierservietten:

Wer auf Nachhaltigkeit setzt, entscheidet sich oft für Produkte aus recycelten Materialien. Recyclingpapierservietten sind deshalb eine geeignete Alternative zu herkömmlichen Papierservietten. Die Vorteile dieser Variante: Bei der Nutzung von Recyclingpapier wird weniger Wasser verwendet und auch ist weniger Chemie bei der Aufbereitung des Altpapiers notwendig. Mit der Nutzung kannst Du so aktive etwas zum Umweltschutz beitragen.


Die richtige Anwendung des Mundtuchs

Obwohl die meisten von uns die klassische Papierserviette oder die Stoffserviette wohl dazu nutzen werden, den Mund abzutupfen, dient dieses Tischaccessoire nicht nur dazu, die Lippen von Fett und Essensresten zu befreien. Ganz im Gegenteil: Über die Jahre hat sich die „kleine Dienerin“, wie die Franzosen das Mundtuch auch nennen, zu mehr entwickelt. Deshalb haben wir einige Tipps für Dich zusammengefasst:

1. Servietten passend zur Tischdeko aussuchen:

Wer nichts verkehrt machen will, greift zum üblichen weißen Tissue. Die Auswahl ist heute jedoch so vielfältig, dass es möglich ist, Farben und Design an die Tischdekoration anzupassen – oder umgekehrt. Ob Karomuster, Pünktchen oder bunte Farben: Auffällige Designs gelten als echte Hingucker am Tisch und sorgen gleich für eine festliche Stimmung.

2. Platzierung neben dem Teller:

Viele Menschen platzieren eine Papierserviette mitten auf dem Teller. Das ist zunächst eine schöne Idee – aber nicht unbedingt praktisch. Dies gilt vor allem für Fälle, in denen der erste Gang schon bereit ist. Üblicherweise platzierst Du die Tischwäsche jetzt neben der linken Besteckreihe.

3. Servietten falten – aber nicht übertreiben:

Besonders beliebt ist das Serviettenfalten (Serviettenbrechen) zu besonderen Anlässen. Unser Tipp: Zwar ist eine kunstvoll zusammengelegte Papier- oder Stoffserviette ein wunderbarer Eyecatcher. Dennoch ist es wichtig, nicht zu übertreiben. Denn ein aufwendiges Design können Gäste so interpretieren, dass das Tischaccessoire bei der Vorbereitung häufiger als notwendig und an allen Ecken und Enden angefasst worden ist – und das macht keinen sonderlich hygienischen Eindruck.

4. Verwendung

Wer kennt es nicht: Du gehst schick in guter Gesellschaft essen, nutzt zum ersten Mal eine Stoffserviette – und weißt plötzlich nicht so recht, wohin mit dem „edlen Ding“. Keine Sorge: Üblicherweise gehört die Stoffserviette auf den Schoß, um die Kleidung zu schützen. Das bedeutet, dass Du sie auf deinen Oberschenkeln platzierst. Das Tuch eignet sich gut, um Dir den Mund abzutupfen, bevor Du zu deinem Glas greifst. Denn so bleibt Dein Glas sauber, indem Du keine Fettspuren hinterlässt.

Fazit: Papier- und Stoffservietten liegen im Trend, sind praktisch und eine beliebte Tischdeko

Die Serviette ist ein beliebter und gängiger Teil der Tischwäsche und darf vor allem an Geburtstagen, an größeren Tafeln, an Hochzeiten und beim edlen Dinner nicht fehlen. Als besonders lohnenswert haben sich nachhaltige Mundservietten entpuppt, die etwas zum Schutz des Planeten beitragen. Das bedeutet: Wenn Du auf wiederverwendbare Servietten aus Stoff oder auf Produkte aus Recyclingpapier setzt, machst Du alles richtig – denn so werden Klima, Umwelt und Ressourcen langfristig geschont.

 

 



FAQs

Woher kommt die Bezeichnung „Servietten“?
„Kleine Dienerin“: So lässt sich die französische Bezeichnung für Servietten am ehesten übersetzen. Noch klarer wird die Bedeutung, wenn wir uns das Verb anschauen – denn das französische „servir“ übersetzen wir mit dienen oder servieren. Die ursprüngliche Form der Servietten nutzen Bedienstete, um das Geschirr ihre Gäste vor und nach dem Essen zu reinigen.

Welche Servietten gibt es heute?
Üblicherweise greifen viele Menschen zur herkömmlichen Papierserviette, welche oft Teil der Tischdekoration ist. Diese gibt es – genau wie Stoffservietten – in verschiedenen Ausführungen. Im Restaurant gibt es nicht selten Stoffservietten, die einen edlen Touch haben. Sie können aus Baumwolle, Damast und auch Leinen bestehen. Wer nachhaltig handeln möchte, setzt als Alternative zu Papierservietten auf Produkte aus Recyclingpapier.

Wie kann ich meine Stoffserviette waschen?
Wer Stoffservietten waschen will, achtet idealerweise auf eine energie- und wassersparende Reinigung. Um das umzusetzen, empfehlen wir Dir, die Tischwäsche zu sammeln und gebündelt zu waschen. Nutze keinen Weichspüler. Denn andernfalls riskierst Du die ursprüngliche Serviettenform, welche ausleiern könnte.

Wie platziere ich Servietten am Tisch?
Am Tisch werden Servietten oft direkt auf einem Teller platziert. Wenn der erste Gang aber schon bereit ist, solltest Du Dein Tischaccessoire lieber auf der linken Seite platzieren, und das idealerweise neben der linken Besteckreihe.

Wohin mit der Serviette nach dem Essen?
Vermeide es, das Mundtuch direkt auf dem Teller abzulegen. Besser: Wenn Du mit dem Essen fertig bist, legst Du das Tuch neben dem Teller ab. Vor allem ist das in der Gastronomie üblich – denn die Servicekraft hat so die Möglichkeit, das Geschirr direkt abzuräumen und für den Waschgang abzulegen. Quasi „spülmaschinenfertig“.
 

 

 


 

Quellen

https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/produktverantwortung-in-der-abfallwirtschaft/verpackungen/verpackungsgesetz
https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/wir-in-bayern/service/haushalt-nachhaltigkeit-stoffservietten-klopapier-nudelwasser-wir-in-bayern-102.html
https://gronda.eu/story/die-geschichte-der-serviette-93q43
https://www.asian-industry.eu/videos-asien/anleitung-serviette-als-asiatische-blume-falten/
http://www.news-und-trends.de/serviette.php