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Latzschürzen - Schürzen & Kittel für Gastronomie & Küche

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Latzschürzen, praktische Begleiter im Beruf und zu Hause

 

 

Bei einer Latzschürze handelt es sich um eine bestimmte Art von Schürze, die über der normalen Bekleidung getragen wird. Dabei gibt es verschiedene Verwendungszwecke, wobei sie in der Regel als zweckmäßiges Zubehör genutzt wird, um Haut und Kleidung vor Verschmutzungen und Flecken zu schützen. Darüber hinaus kann sie auch aus hygienischen Gründen und als Bestandteil einer Uniform sowie als modisches Accessoire oder zum besseren Schutz vor bestimmten Gefahrstoffen wie Säuren, Allergenen und starker Hitze genutzt werden.

 

Latzschürzen zählen zu den gebräuchlichsten Schürzen, die meistens zu Hause getragen werden. Sie sind unter verschiedenen Namen geläufig wie Kochschürzen, Ganzschürzen oder Gastronomieschürzen und in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Die meisten Latzschürzen werden mithilfe von zwei Stoffbändern in der Taille gebunden und verfügen über eine Stoffschlaufe, die über den Kopf geht und auf dem Hals ruht. Ein weiteres Modell ist eine Latzschürze im sogenannten Crossbackstil, bei dem sich die Träger über dem Rücken kreuzen.

 

Je nach Körpergröße und Schürzenlänge bedecken Latzschürzen den Oberkörper bis zu den Oberschenkeln oder Knien. Fast alle Modelle sind mit tiefen quadratischen oder rechteckigen Taschen gearbeitet, was sie besonders praktisch gestaltet. Aufgrund ihrer Beliebtheit sind Latzschürzen in vielen Farben und Stoffen erhältlich. Dabei richtet sich das Material nach dem Zweck des Einsatzes. Einige Modell sind für das tägliche Kochen gedacht und andere eher für das Tragen an bestimmten Arbeitsplätzen.

 

Während sich beispielsweise Latzschürzen aus Vinyl besser für den Spüldienst in der Gastronomie eignen, weil das Material beständig gegen Wasser und Chemikalien ist, eigen sich zum Kochen besser Latzschürzen aus Baumwolle, Denim oder Mischgewebe aus Baumwolle und Polyester. Sie sind perfekt, um sie nach dem Gebrauch schnell in der Waschmaschine zu reinigen. Eine weitere Rolle bei der Wahl einer Latzschürze spielen die Maße. Sie betragen in der Länge meistens zwischen 80 und 90 Zentimetern und liegen in der Breite bei 70 bis 80 Zentimetern. Je nachdem, ob die Schürze für Männer oder Frauen bestimmt ist, variieren die Maße. Um Probleme bei der Größe zu vermeiden, sind Unisex-Schürzen zu empfehlen. 

 

 

Woher stammt die Latzschürze?

 

Latzschürzen haben eine lange und besondere Geschichte hinter sich, sowohl als Schutzkleidung in der Küche als auch als modisches Accessoire außerhalb des Hauses. Im Laufe der Zeit wurden sie zu verschiedenen Zwecken eingesetzt, die einen dekorativen, modischen, symbolischen sowie zeremoniellen und schützenden Ursprung hatten. Das Wort „Schürze“ entstand aus dem altfranzösischen Begriff napperon, was so viel wie Tischdeckchen bedeutet. Napperon wiederum ist auf das lateinische Wort mappa (Serviette) zurückzuführen. Daran ist zu erkennen, dass das beliebte Kleidungsstück mit der Serviette und Tischdecke verwandt ist.

 

Bereits in der Antike um 1600 v. Chr. wurden Schürzen verwendet, wie Figuren von Göttinnen mit Latzschürzen belegen, die auf der Insel Kreta in Griechenland gefunden wurden. Im alten Ägypten wurden Wandmalereien von Göttern entdeckt, die dreieckige Schurze trugen. Artefakte aus China und Mittelamerika sind mit Abbildungen von Göttern versehen, die verschiedene Arten von Schürzen tragen. Darüber hinaus trugen Priester Schurze als Zeichen ihrer „Auserwähltheit“ durch Gott und um ihre Autorität zu veranschaulichen.

 

Im Mittelalter wurden Latzschürzen von einer Vielzahl an Menschen getragen, um ihre Körper und Kleidung zu schützen. Dazu zählten Kaufleute, Hausfrauen, Schmiede, Handwerker, Waffen- und Rüstungshersteller sowie Fischhändler, Möbelhersteller und Maurer. An der Farbe der Schurze war zu erkennen, welchen Beruf ihre Träger ausübten. Friseure trugen karierte Schürzen, Steinmetze weiße, Schuster schwarze während Metzger ihrem Beruf in blau gestreiften und Gärtner in grünen Schürzen nachgingen.

 

Heute ist die Latzschürze sehr beliebt und wird sowohl in vielen Branchen als auch zu Hause beim Kochen, zum Grillen im Freien oder beim Malen und dergleichen verwendet. Schürzen werden insbesondere in Hotels, Restaurants, Cafés und Kneipen als Arbeitsbekleidung getragen, wobei oftmals das gesamte Team das gleiche Modell in derselben Farbe trägt, was zudem mit dem Firmenlogo gebrandet ist. Als Kochschürzen für zu Hause sind eher farbenfrohe Modelle mit verschiedenen Beschriftungen beliebt als schlichte Ausführungen. Verschiedene Trends wie beispielsweise Kochshows und Genusskochen haben das Kleidungsstück zu einem der notwendigen Utensilien beim Kochen gestaltet.

 

 

Was unterscheidet Latzschürzen von anderen Schürzen?

 

Latzschürzen oder Kochschürzen sind, wie der Name schon sagt, speziell fürs Kochen konzipiert. Sie bieten Schutz vor Schmutz, Verschüttungen, Flammen und sonstigen dramatischen Ereignissen, die in der Küche auftreten können. Sie bedecken den gesamten Körper und enden an den Knien, deshalb bieten sie den besten Schutz. Halbschürzen oder Taillenschürzen sowie Bistroschürzen und Caféhausschürzen (wie weiter unten beschrieben) schützen den Oberkörper nicht. 

 

Eine Ausnahme bildet die Schusterschürze, die zwar den Oberkörper und Rücken schützt, aber bedeutend kürzer ist als eine Latzschürze und meistens nur bis zur Taille reicht. Deshalb eignen sich diese Schürzenarten nicht zum Kochen, Backen oder Grillen. Die Latzschütze ist zwar die am häufigsten genutzte Schürzenart, allerdings kann sie manchmal auch einschränkend wirken. Wenn Du Dich viel bewegen musst, könnte ein anderer Stil vorteilhafter sein. 

 

Letztendlich hängt die Wahl der richtigen Schürze von der Art der Verwendung und der persönlichen Vorliebe ab. Dabei spielen Länge, Bedeckung, Stil und Material eine wesentliche Rolle, um die perfekte Schürze zu finden. Da sich die Rollen der Geschlechter mittlerweile vermischt haben, sind Kochschürzen heute mehr oder weniger unisex, deshalb sind sie bis auf wenige Ausnahmen für Männer und Frauen fast identisch. 

 

 

Welche Schürzenarten gibt es neben der Latzschürze?

 

 

Crossback-Schürzen

 

Crossback-Schürzen sind im Grunde genommen Latzschürzen, die vom Schnitt her genauso gestaltet sind. Sie sind knielang, verfügen über große Taschen und sind anstelle einer Halsschlaufe mit Schultergurten ausgestattet, die sich über den Rücken kreuzen. Dadurch wird der Nacken entlastet und der Träger kann problemlos in das Kleidungsstück schlüpfen. Außerdem liegt diese Schürzenart fester am Körper an. 

 

Crossback-Schürzen werden zum größten Teil aus Denim oder Mischungen aus Baumwolle und Leinen gearbeitet. Die überkreuzten Träger sind entweder in Stoff oder in Lederoptik erhältlich. Bei einigen Modellen sind die Schürzenträger abnehmbar, sodass Farben und Aussehen leicht verändert werden können. Einige Crossback-Schürzen sind zusätzlich noch mit Taillenbändern ausgestattet.

 

 

Taillenschürzen, Halbschürzen

 

Taillenschürzen, auch als Servierschürzen oder Halbschürzen bekannt sind traditionelle Küchenschürzen, die in der Taille gebunden werden und bis zur Mitte des Oberschenkels oder bis zum Knie reichen. Sie bieten nicht viel Schutz an den Beinen und am Oberkörper. Dafür verfügen sie über große Taschen zum Aufbewahren von Stiften, Tablets, Bestellblöcken und anderen Utensilien, sind bequem und bieten viel Bewegungsfreiheit. Früher wurde diese Schürzenart vornehmlich von Dienstmädchen und Hausfrauen getragen. Heute ist sie eine beliebte Wahl für Menschen, die viel unterwegs sind wie Kellner in modernen Restaurants, Cafés oder auch für Floristen und Friseure. 

 

 

Bistroschürzen / Caféschürzen

 

Bei dieser Schürzenart handelt es sich auch um eine Halbschürze, die in der Taille gebunden wird und länger ist als eine Servierschürze. Obwohl sie den Oberkörper nicht schützt, bedeckt sie die Beine bedeutend mehr. Diese Schürzenart eignet sich für das Front-of-House Personal in der Gastronomie, also für Kellner, die sich um Gäste in einem Restaurant oder Café kümmern. Bistroschürzen sind auch mit geräumigen Taschen ausgestattet, damit alle benötigten Dinge schnell griffbereit sind.

 

 

Kittel-Schürzen / Schusterschürzen

 

Schuster- oder Kittelschürzen sind auch als japanische Schürze oder einfach als Kittel bekannt. Sie sind in einer Einheitsgröße gearbeitet und können bequem über dem Kopf angezogen werden. Kittel-Schürzen sind insofern einzigartig, weil sie den Körper des Trägers sowohl vorne als auch hinten komplett bedecken. Diese Schürzen sind mit Druckknöpfen oder verstellbaren Bändern an den Seiten ausgestattet, um die Passform nach Wunsch einzustellen. 

 

 

Wer verwendet Latzschürzen?

 

Latzschürzen werden in zahlreichen Branchen verwendet. Dabei bilden die Lebensmittelbranche, Getränkebranche und das Gaststättengewerbe mit Köchen, dem Küchenpersonal, Konditoren, Barkeepern, Baristas, Kellnerinnen und Kellner den größten Anteil, der alle Arten von Latzschürzen trägt. Darüber hinaus werden in lebensmittelbezogenen Berufen wie Bäcker, Gemüsehändler, Florist, Metzger oder Inhaber von Grill- und Imbisswagen Latzschürzen genutzt.

 

Metzger tragen überwiegend Latzschürzen aus Kunststoff, die abwaschbar sind. Floristen dagegen bevorzugen grüne und wasserabweisende Latzschürzen. Auch in der Schönheitsbranche wie etwa bei Friseuren und Friseusen werden zum Färben von Haaren Latzschürzen verwendet sowie bei Kosmetikerinnen, in Spas und Nagelstudios, um die Kleidung zu schützen und die praktischen Taschen der Arbeitsschürze zu nutzen.

 

In medizinischen Berufen werden Latzschürzen unter anderem in Laboren, Altenpflegeeinrichtungen oder von Podologen und Physiotherapeuten getragen. Handwerker wie Glaser, Metallarbeiter, Schreiner und Künstler bevorzugen überwiegend Latzschürzen, die aus Leder gefertigt wurden. 

 

Zu Hause sind Latzschürzen zum Kochen und Putzen nicht mehr wegzudenken oder zum Geschirrspülen, wo sich eher beschichtete wasserabweisende Modelle eignen. Für Gartenarbeiten haben sich gleichen Latzschürzen bewährt, die auch von fachkundigen Gärtnern getragen werden. 

 

 

Aus welchen Materialien werden Latzschürzen hergestellt?

 

Latzschürzen sollten einen hervorragenden Tragekomfort bieten und möglichst aus strapazierfähigen Materialien hergestellt sein. Während professionelle Kochschürzen überwiegend aus schweren, festen und robusten Materialien bestehen, eignen sich für Hobbyköche eher leichte nachhaltige Naturfasern wie Leinen oder Baumwolle. Zu den gebräuchlichsten Materialien zählen folgende:

 

Baumwolle

 

Baumwolle ist bekannt für ihre angenehmen und hautsympathischen Trageeigenschaften. Das natürliche Material nimmt die Feuchtigkeit sehr gut auf, was insbesondere bei den hohen Temperaturen vorteilhaft ist. Zudem ist Baumwolle extrem widerstandsfähig und sehr pflegeleicht.

 

Leinen

 

Leinen ist ein weiteres nachhaltiges Material, das atmungsaktiv ist, schnell trocknet und von Natur aus schmutzabweisend ist, sodass Leinenschürzen lange sauber und frisch bleiben. 

 

Leder

 

Leder eignet sich ausgezeichnet für robuste Latzschürzen, die sich insbesondere für verschiedene Handwerker eignen, die mit Hitze, Feuer und Chemikalien arbeiten. Leder ist atmungsaktiv, elastisch sowie reißfest, robust und passt sich gut an der Haut an. Dadurch bietet es besonders gute Trageeigenschaften. 

 

Ramie

 

Ramie ist ein hervorragendes natürliches Material, das leider noch weniger bekannt ist. Es wird aus den Fasern der Ramiepflanze gewonnen, die aus Ostasien stammt. Der Stoff ist vegan, da keine Tiere beim Herstellungsprozess beteiligt waren. Ramie hat einen seidigen Glanz und ist stärker als Hanf oder Baumwolle.

 

Denim

 

Denim ist ein robustes, festes Material, das sich bestens für modische Latzschürzen eignet. Es zeichnet sich durch seine Langlebigkeit, Strapazierfähigkeit und seinen angenehmen Tragekomfort aus. 

 

Darüber hinaus werden oft Mischmaterialien aus Polyester und Baumwolle für Latzschürzen eingesetzt sowie Segeltuch, synthetische Materialien wie wasserfeste Stoffe aus PVC oder Nylon.