Einwegverpackungen für Lebensmittel: nachhaltige Lösungen

Leider werden unsere Ozeane zurecht das “Abflussrohr der Erde” genannt. 12,7 Millionen Tonnen Plastik landen allein dort und nicht auf Müllhalden – und das jedes Jahr. Der Schaden, der hauptsächlich von Lebensmittelverpackungen herrührt und den wir da mit unserem Ökosystem antun, wird mehr und mehr irreparabel. 100 % aller neugeborenen Salzwasserschildkröten tragen Plastikpartikel in ihren Mägen. Seit diesem Jahr ist sogar der prozentuale Anteil an Plastik in unseren Weltmeeren höher als der Anteil an Fischen, die in ihnen leben. Damit ist der Zeitpunkt zu handeln ist nicht erst jetzt gekommen. Daher ist es umso wichtiger, versäumte Chancen möglichst schnell aufzuholen, und nachhaltige Einwegverpackungen für Lebensmittel in den Alltag zu integrieren.

Warum es nachhaltige Lösungen braucht

Umweltverschmutzung

Plastik ist biologisch nicht abbaubar. Was wir heute verbrauchen, wird auch noch in 400 Jahren irgendwo auf der Erde herumschwirren, wenn es nicht recycelt wird. Und das bei jeder einzelnen Verpackung, die du tagtäglich benutzt. Achte auf dich selbst und halten dir vor Augen, wie viel Müll du tatsächlich jeden Tag produzierst.

Der Platz, den die Erde aber besitzt, um an Land den Plastikmüll aus Lebensmittelverpackungen auf Deponien zu stauen, ist begrenzt. Statistiken zeigen, dass sich seit 1980, also in gerade einmal 40 Jahren, der Plastikmüll bis 2020 vervierfacht hat. Momentan produzieren wir etwa 200 Millionen Tonnen Plastikmüll. Wenn sich diese Zahl in den nächsten vierzig Jahren wiederum exponentiell im gleichen Maße steigt, dann werden wir im Jahre 2050 in etwa 1800 Tonnen Plastikmüll produzieren. Wenn keine globale und allumfassende Lösung gefunden wird, ersticken wir demnächst in unseren Plastikverpackungen von Lebensmitteln.

Kontaminiertes Plastik

Die Lösung des Problems ist keinesfalls, Plastik einfach neu zu recyceln. Denn immer mehr Studien machen darauf aufmerksam, dass Plastik voll mit chemischen und hochgradig giftige Substanzen angereichert ist, die sie über die Verpackung an die Lebensmittel selbst abgeben. Die Forschungen dazu stecken in den Kinderschuhen - aber man ist sich bereits einig, dass die in Lebensmittelverpackungen aus Plastik enthaltenen Chemikalien nicht nur die Fettleibigkeit fördern, sondern besonders auch Krebs und kardiovaskuläre Krankheiten hervorrufen. Selbst Behälter, die aus Papier bestehen, sind an ihrer Oberfläche mit Plastik beschichtet, damit die Lebensmittel und Soßen nicht den Container zerfallen lassen. Aber auch hier stecken hochgradig giftige Stoffe in der Verpackung.

Die Lösung des Problems ist also schlicht und einfach: Plastik sollte nicht nur reduziert, sondern so weit wie möglich vermieden werden. Daher haben bereits einige große Städte in den Vereinigten Staaten bestimmte Behälter verboten, die diese Stoffe enthalten. Die Lebensmittelbranche muss sich also nun überlegen, mit welchen pflanzenbasierten Alternativen sie Einwegverpackungen für Lebensmittel herstellen kann.

Sich veränderndes Bedürfnis der Verbraucher

Umweltverschmutzung und gesundheitliche Aspekte sind nicht die einzigen beiden Gründe, warum Unternehmen unbedingt auf nachhaltige Lösungen umsteigen sollten. In den Food-Trends der Lebensmittelbranche zeigt sich, dass die Verbraucher ebenfalls sich der Situation mehr und mehr bewusst werden und daher ihre Bedürfnisse im Konsum anpassen. 

Die Kundenanforderungen gehen daher zu anspruchsvolleren ethischen Einstellungen über, die sie von den Betreibern erwarten. Sie wünschen sich eine personalisierte Betreuung.  Zusätzlich soll der Ort, an dem sie speisen, auf Qualität, nachhaltiges Wirtschaften und vor allen Dingen positive Umweltauswirkungen setzt. Daher haben Unternehmen, die jetzt auf nachhaltige Einwegverpackungen umsteigen, den Nerv der Zeit getroffen und können so viele neue Kunden an Land ziehen.

Die Vorteile von nachhaltigen Einwegverpackungen

Abgesehen davon, dass auch unsere Nachkommen noch etwas von im schönen Planeten haben möchten, gibt es viele Gründe, in nachhaltige Einwegverpackungen für Lebensmittel zu investieren. 

  • Je nach Art des Produktes können hier Kosten reduziert werden. Bei unserer Produktion fallen lange Transportwege oder teure Behälter weg. 
  • Außerdem garantierst du deinen Kunden damit ein größeres Spektrum an Auswahlmöglichkeiten, wodurch du dich perfekt an individuelle Wünsche und Bedürfnisse anpassen und orientieren kannst. Denn auch bei nachhaltigen Verpackungen von Lebensmitteln können Geschmäcker, Aussehen, Herkunft oder Machart variiert und an die Kundengruppe angepasst werden.
  • Besonders wichtig ist, dass du mit diesen ökologischen und nachhaltigen Produkten die Loyalität zu deiner Marke steigern kannst. Dadurch, dass du den Kunden ein gutes Gefühl geben, deine Produkte zu kaufen und gleichzeitig etwas für den Planeten zu tun, steigerst du das positive Erlebnis und die Kunden kommen eher wieder.

Wisefood bietet Lösungen

Iss nicht nur dein Essen, sondern die Verpackung oder das Besteck gleich mit! Uns von Wisefood liegen vor allem die Natur und die Umwelt am Herzen. Deswegen haben wir ein Start-up gegründet, das sich damit beschäftigt, anderen Geschäften in der Lebensmittelbranche mit nachhaltigen Einwegprodukten für Lebensmittelkonsum zu versorgen.

Unser SUPERHALM

Essbare Trinkhalme - Ø 6 mm - 22,5 cm lang (Schwarze Strohhalme)

Unser beliebtestes Produkt ist der SUPERHALM. Wir haben einen essbaren Strohhalm entwickelt, der aus Apfeltrester und anderen nachhaltigen Rohstoffen hergestellt wird. Denn allein in den USA werden jeden Tag mehr als 500 Millionen Plastikstrohhalme benutzt, die dann unsere Ozeane verschmutzen.

Einer Studie des National Geographic zufolge sind das 8,3 Milliarden Plastik Strohhalme weltweit, die aufgrund ihrer Leichtigkeit schnell vom Wind davon geweht und von der Müllhalde in den Ozean getragen werden - wenn sie nicht direkt dort abgeladen worden sind. Das sind 8.3 Milliarden Strohhalme jährlich, die wir mit unserer Erfindung von nachhaltigen Lebensmittelverpackungen der Geschichte angehören lassen können.

Unser SUPERHALM wird unter den höchsten Qualitätsstandards hergestellt. Dafür benutzen wir Apfeltrester der lokalen Apfelsaftproduktion, um auch gleichzeitig den CO2-Ausstoß beim Transport zu mindern. Der SUPERHALM besteht neben dem Apfeltrester aus Stevia und Getreide. Das Getreide verleiht dem Halm seine Stabilität. Dabei schmeckt er in Getränken größtenteils nach nichts, es sei denn, du isst ihn auf. Dann wirst du den leicht süß-sauren Geschmack des Apfels bemerken. Egal, ob er in Heiß- oder Kaltgetränken verwendet wird, der SUPERHALM nimmt den Geschmack der Flüssigkeit an, die durch ihn durchgezogen wird. Sie müssen sich also keine Sorgen machen, dass der Halm selbst Geschmack an das Getränk abgibt.

Im Getränk selbst bleibt der SUPERHALM eine lange Zeit stabil. In Kaltgetränken kann er mehr als eine Stunde lang stehen gelassen werden, bevor er leicht erweicht. In Heißgetränken lässt die Stabilität nach etwa 10 bis 25 Minuten nach. Im Gegensatz dazu können die Trinkhalme bis zu zwei Jahre lang trocken in ihrer Packung gelagert werden.

Weitere nachhaltige Artikel von Wisefood

Neben den verschiedenen Trinkhalmen in unterschiedlicher Länge, Größe und Farbe bieten wir außerdem Essstäbchen an. Zudem können bei uns auch Cake-Pop-Stiele, essbare Einweg-Rührstäbchen und essbare Löffel für Eis und Dessert erworben werden.

Währenddessen arbeiten wir an weiteren innovativen Einwegverpackungen für Lebensmittel, um unsere Umwelt nachhaltig zu schützen und die Erde zu einem saubereren Planeten zu machen.


Quellen:

https://www.condorferries.co.uk/plastic-in-the-ocean-statistics

https://supplychain.edf.org/resources/sustainability-101-packaging-waste-the-problem/

https://www.theguardian.com/us-news/2019/may/28/plastics-toxic-america-chemicals-packaging

https://www.nationalgeographic.co.uk/environment-and-conservation/2018/07/brief-history-how-plastic-straws-took-over-world#:~:text=In%20just%20the%20U.S.%20alone,straws%20pollute%20the%20world's%20beaches.



Other articles in this blog

Nachhaltige Geschenke liegen voll im Trend

Plastikflut, Ressourcen-Verschwendung und Klimawandel zwingen uns zukünftig zum Umdenken. Gastronomie oder Hotellerie müssen weg von der bisher gepflegten Plastikkultur. Viele Gastronomen gehen bei ihren Take-Away-Gerichten schon mit gutem Beispiel voran.... mehr lesen

Nachhaltige Unternehmen

Nachhaltige Unternehmen: Grün handeln für eine rosige Zukunft Wir haben ein großes Problem mit (Plastik-)Müll und Verschwendung von Ressourcen. Das ist nicht neu und in den meisten Köpfen verankert. Ebenso... mehr lesen

Umweltschädliche PLA Beschichtungen bei To Go Bechern aus Pappe?

Wie wir schon oft erwähnt haben, rückt das EU Einweg Plastik Verbot im Juli 2021 immer näher. Damit werden nicht nur Strohhalme aus Plastik verboten, sondern auch To Go Becher,... mehr lesen