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Nachhaltige Unternehmen: Grün handeln für eine rosige Zukunft


Wir haben ein großes Problem mit (Plastik-)Müll und Verschwendung von Ressourcen. Das ist nicht neu und in den meisten Köpfen verankert. Ebenso wie der Wille, bewusst etwas dagegen zu unternehmen. Schließlich sollen nachfolgende Generationen in eine rosige Zukunft blicken und nicht auf Müllberge und Plastikmeere. Wir sind alle gefordert, unser Verhalten zu ändern und bewusster zu leben bzw. zu konsumieren. Verbraucher und Industrie sind dazu bereit. Konsumenten wollen auf Verpackungsmaterial und Einwegprodukte verzichten. Die Industrie hat sich weitestgehend dem Recycling verschrieben. Zudem gibt es innovative grüne Start-ups, die vielfältige nachhaltige Produkte und Dienstleistungen anbieten. Wir von Wisefood blicken auf die spannende Welt nachhaltiger Verantwortung und was sich darin tut.



Welche nachhaltigen Unternehmen gibt es bereits?


An nachhaltigen Unternehmen herrscht in Deutschland kein Mangel. Nur die Abgrenzung zwischen Fremd- und Selbstwahrnehmung gestaltet sich mitunter schwierig. Manche Firmen arbeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltig. Ein Teil macht Zugeständnisse wie etwa längere Transportwege statt regionaler Beschaffung. In allen Produktions- und Dienstleistungsbereichen haben sich nachhaltig arbeitende Unternehmen etabliert. Auf der Liste der 100 nachhaltigsten Unternehmen tummeln sich Konzerne ebenso wie KMU. Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis würdigt nachhaltige Bemühungen und verleiht alljährlich Auszeichnungen für Spitzenleistungen.


Doch nachhaltiges Handeln spielt sich nicht nur auf Listen und Spitzenebenen ab. Grundversorger, Restaurants und Verbraucher decken sich zunehmend regional ein. Bewusst verzichten sie auf überflüssige Verpackungen oder verwenden recyclebare Produkte. Abfallprodukte aus industriellen Prozessen wandern nicht mehr ausschließlich auf den Müll. So entsteht beispielsweise aus Maisspindeln oder Olivenkerne Grillkohle. Nachhaltige Unternehmen schauen sich ihre Lieferanten genau an. Sie legen Wert auf faire Entlohnung ihrer Mitarbeiter, verpönen Kinderarbeit und kaufen vorzugsweise direkt beim Erzeuger. Wer sich für nachhaltige Unternehmen interessiert, findet sie auf verschiedenen Online-Portalen wie lifeverde.de.

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Sind neue grüne Start-ups in Sicht?


Grüne Startups unterstützen mit ihren Produkten und Dienstleistungen ökologische Ziele. Dabei tragen sie aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Sie sind noch keine zehn Jahre alt, innovativ und wollen stark wachsen. Etwa 6.000 Startups in Deutschland entsprechen diesem Profil. Das sind 21% aller jungen Unternehmen. Sie verfolgen ihre Mission leidenschaftlich und ohne verkrustete Strukturen. Daher konzentrieren sie sich nicht darauf, vorhandene Produkte zu verbessern. Sie erfinden sie neu. Dafür gibt es viele Beispiele. Wir zählen auch noch zu den grünen Start-ups. Auf unserer Website stellen wir zudem gerne andere innovative Marktteilnehmer vor. Lesenswert ist unser Beitrag zu den neuen Food und Getränke Startups.



Die meisten grünen Startups finden sich in folgenden Branchen:


  1. Agrar- und Landwirtschaft: 69%
  2. Energie und Elektrizität: 59%
  3. Textilbranche: 50%
  4. Ernährung und Nahrungsmittel: 41%
  5. Konsumgüter: 38%
  6. Biologie: 33%
  7. Automobile und Mobilität: 33%
  8. Chemie und Pharma: 32%
  9. Logistik: 30%
  10. Industriegüter: 29%
  11. Bau und Immobilien: 23%

Ein Verzeichnis grüner Startups gibt es auf der Website gruene-startups.de.



Können sich grüne Startups in der Zukunft durchsetzen?


Die Marktbedingungen für grüne Startups sind denkbar gut. Gerade jüngere Zielgruppen achten stärker auf Nachhaltigkeit. Kann beispielsweise eine Eisdiele oder ein Café keine essbaren Trinkhalme, Löffel oder Rührstäbchen von Wisefood anbieten, der Konkurrent um die Ecke hat sie. Kunden suchen sich künftig sehr genau aus, wo sie einkaufen oder konsumieren. Fehlen nachhaltige Produkte im Angebot, ist das ein K.-o.-Kriterium. Dennoch genügt Nachhaltigkeit allein nicht. Wie können sich grüne Startups am Markt etablieren? Die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Überblick:

  • Macher-Mentalität der Gründer wie Leidenschaft, Energie, Durchhaltevermögen.
  • Kompetentes Gründer-Team, das gemeinsame die Vision lebt und umsetzt.
  • Vielseitiges Netzwerk zum Austausch, zur Kunden- und Investoren-Akquise.
  • Mehrwert des Produkts: Am Beispiel essbare Trinkhalme ist das weniger Abfall.
  • Richtiges Timing: Die Nachfrage nach der Geschäftsidee muss vorhanden sein.
  • Kommunikation: Authentisch kommunizieren, von Wettbewerbern differenzieren.
  • Solide Finanzierung: Kapitalgeber mit der gleichen Leidenschaft, die zudem ein Netzwerk bieten, evtl. Crowdfunding.

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen. Da sprechen wir aus Erfahrung. Wir waren immer von unserer Idee überzeugt und tüftelten so lange, bis wir den optimalen Trinkhalm aus Getreide und Apfeltrester hatten. Unser Durchhaltewille hat sich ausgezahlt. Heute können wir anderen grünen Startups Mut machen, nicht aufzugeben. Letztendlich zählt, dass die Kunden zufrieden sind. Für sie muss klar ersichtlich sein, warum sie bei grünen Startups guten Gewissens einkaufen können.


Verwendete Quellen:

https://www.wuv.de/marketing/utopia_studie_2020_so_kaufen_bewusste_konsumenten

https://www.oekomedia-institut.de/nachhaltige-unternehmen-in-deutschland/

https://deutschestartups.org/wp-content/uploads/2020/04/Green-Startup-Monitor-2020.pdf

https://www.tageskarte.io/gastronomie/detail/nachhaltigkeit-in-der-gastronomie-warum-und-wie-sie-umgesetzt-werden-sollte.html

https://www.ifj.ch/Erfolgsfaktoren-nachhaltiger-Startups

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