Material und Produkteigenschaften
Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen müssen her: Wisefood hat stabile Tragetaschen aus Papier entwickelt. Sie ist bio und vielseitig einsetzbar.
Ihr Ende ist schon beschlossen: Einweg-Plastiktüten wird es ab dem 1. Januar 2022 in Deutschland nicht mehr geben. So will es das Verpackungsgesetz. Verboten werden demnach ab Beginn des kommenden Jahres leichte Plastikbeutel mit einer Wandstärke zwischen 15 und 50 Mikrometern. Das liegt auch daran, dass die dünnwandigen Einkaufstaschen seit 2016 Geld kosten.
"In den letzten Jahren haben Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Händler immer öfter Alternativen zur Einweg-Plastiktüte getestet. Jetzt sei die Zeit reif für ein komplettes Plastiktütenverbot: "Damit geben wir der Plastiktüte den Rest und bringen den Verbrauch auf Null."
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben aber gezeigt: "Es geht auch ohne die Plastiktüte beim Einkauf. Immer mehr Menschen gewöhnen sich daran, Mehrwegbeutel dabei zu haben." Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Flachs, Baumwolle oder Holz oder Mehrwegbeutel aus recycelten PET-Flaschen ersetzen längst die herkömmlichen Plastikbeutel.
Material und Produkteigenschaften
Und genau in diesen Punkten schneidet die Einweg-Plastiktüte gar nicht gut ab: Denn in der Regel werden gerade die dünnen Einwegbeutel aus Rohöl statt aus recycelten Kunststoffen hergestellt. Etwa 40 Gramm Erdöl werden pro Tüte verwendet. Würden wir all diese Tüten aneinanderlegen, könnten wir unsere Erdkugel am Äquator etwa 10.000 Mal umrunden.
Recycelt wird von dieser Plastiktütenflut nur ein Bruchteil: Allein in Europa landen etwa 90 Prozent der Einwegtüten auf den Mülldeponien; in vielen Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas werden sie gar achtlos weggeworfen. Dort gammeln sie dann über Jahrzehnte und Jahrhunderte vor sich und richten jede Menge Schäden an. Und auch der wertvolle Rohstoff Erdöl ist unwiederbringlich verloren.
Das Problem: Fische und Meeressäuger, aber auch Vögel und Reptilien im Wasser und an Land verwechseln kleinste Plastikpartikel mit Nahrung. So verenden die Tiere qualvoll – sie verhungern mit plastikgefülltem Bauch.
Tüten aus Biokunststoff: Eigenschaften und Entsorgung
Auch sie bestehen meist zu etwa 70 Prozent aus Erdöl; Biorohstoffe wie Mais, Raps und Co. kommen nur zu 30 Prozent zum Einsatz. Die müssen aber auf landwirtschaftlichen Flächen angebaut werden – und verdrängen dort wichtige Lebensmittel.
Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen
Wir brauchen also Alternativen zur herkömmlichen Plastiktüte. Mehrwegtaschen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Baumwolle oder Flachs sind heute bereits aus deutschen Supermärkten nicht mehr wegzudenken. Die Stoffbeutel lassen sich beliebig oft wiederverwenden und bei Verschmutzung einfach in der Waschmaschine reinigen. Aber auch stabile Plastiktüten aus recycelten Kunststoffen wie ausgedienten PET-Flaschen haben bereits Einzug in unseren Alltag gehalten. Verbraucher tun also gut daran, immer einen solchen Beutel in der Tasche zu haben.
Doch bei spontanen Einkäufen fehlt der Mehrwegbeutel schon mal. Als Alternative zum unliebsamen Plastik rücken neben Mehrweg-Tragtaschen Papier und Pappe immer stärker in den Fokus der Verbraucher. Ob der Artikel recycelt werden kann, hängt von Material, Beschichtung, Verschmutzung und örtlichem Sammelsystem ab. Beachte die Hinweise am jeweiligen Produkt.
Wisefood entwickelt Papiertragetasche für Handel und Gastro
Ein wahrer Erfolg waren die essbaren Trinkhalmen, die bereits heute der Verbrauch mehrere hundert Millionen Plastikstrohhalme in 20 Ländern reduziert haben. Es folgten Teller, Schüsseln und Besteck aus Holz und Palmblättern – und nun die Papiertragetasche.
Die Papiertüte von Wisefood zeigt, dass auch Einmalprodukte sein können. Die Henkeltaschen bestehen aus Frischfaser, sind ungebleicht. Dank des 70 gsm-starken Papiers sind die Kraftpapiertüten von Wisefood stabil, besonders reißfest und weisen eine hohe Tragkraft auf.
So eignen sich die Papiertragetaschen für den Handel als Einkaufstasche – im Supermarkt können in dem Papierbeutel Brot und anderen frische Lebensmittel sicher verpackt werden. Aber auch als Gemüse- oder Obstbeutel kommt die Papiertasche zum Einsatz. In der Gastronomie findet die Papiertasche für Take-away-Gerichte ihren Platz. Unternehmen und Organisationen nutzen die individuell mit dem Firmenlogo bedruckten Papiertaschen als Give-away-Tüte oder Werbetaschen; im Privaten werden die Paper Bags als Geschenktüte für das Geschenk zum Geburtstag oder als Partytüte eingesetzt. Somit sind die Papierbeutel von Wisefood die perfekte Alternative zur Plastiktüte.
FAQ
Material und Produkteigenschaften
Beachte die Hinweise am jeweiligen Produkt. Dort werden sie recycelt und bekommen als neue Papierprodukte ein zweites Leben. Zudem wird für die Herstellung von Papierbeuteln Holz als Ausgangsrohstoff verwendet.
Material und Produkteigenschaften
Wie bei jeder Tasche gilt auch hier: Papiertüten möglichst oft wiederverwenden. Dank des Einsatzes von äußerst robusten und strapazierfähigem Kraftpapier lassen sich die Wisefood-Papierbeutel mehrfach wiederverwenden.
Brauchen wir überhaupt Einweg-Tragetaschen?
Beutel, die nur ein- oder wenige Male benutzt werden, haben durchaus ihre Berechtigung. Papiertaschen werden zum Beispiel im Supermarkt für die täglichen Einkäufe oder in der Gastronomie für Take-Away-Food eingesetzt. Beachte die Hinweise am jeweiligen Produkt. Dort wird das Papier recycelt und bekommt ein zweites Leben – zum Beispiel in Form von recyceltem Toilettenpapier.
Sind Papiertüten genauso komfortabel wie Plastiktüten?
Eine Einkaufstüte aus Kraftpapier von Wisefood ist besonders stark und reißfest. Zudem wird ein Flachhenkel angebracht. Er sorgt dafür, dass auch schwere Einkäufe bequem nach Hause getragen werden können.
Quellen:
https://www.bmu.de/pressemitteilung/bundesrat-macht-weg-fuer-plastiktuetenverbot-frei/
https://www.bmu.de/pressemitteilung/bundeskabinett-beschliesst-verbot-von-plastiktueten
https://www.ergobag.de/nachhaltigkeit/plastik-oder-papiertuete
https://www.duh.de/themen/recycling/plastik/plastiktueten/
https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/auf-plastiktueten-ganz-verzichten/