Fingerfood

Nachhaltiges, praktisches Fingerfood Geschirr für Gastronomie, den privaten Haushalt und jegliche Veranstaltungen/Partys geeignet
Wisefood
Fingerfood

Über uns: Wisefood ist einer der führenden Anbieter für essbares und nachhaltiges Einweggeschirr, -trinkhalme und -besteck. Das Unternehmen wurde mit zahlreichen Preisen wie "Deutschland Land der Ideen" oder einem der einschlägigsten Lebensmittel Preise, dem EIT Food Award, ausgezeichnet (gefördert durch die EU). Wir waren mit unseren Produkten außerdem bereits bei Galileo, Die Höhle der Löwen und dem ARD Mittagsmagazin zu sehen und haben seit unserer Gründung im Jahr 2017 über 5000 Supermärkte beliefert und mehr als 100 Millionen Plastik-Produkte ersetzt. Wir freuen uns über deine Bestellung! Zu unseren Kunden zählen namhafte Hotels der ACCOR-Hotels Gruppe, ALDI, ausgewählte EDEKA und REWE Märkte und der Großhandel wie Selgros, Transgourmet und ChefsCulinar.

Patricia Titz
Gründerin Wisefood

Sales & Support

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Fingerfood

 

Von der Hand in den Mund – was nach Fingerfood klingt, ist tatsächlich die natürliche Art der Ernährung. Speisen waren roh und wuchsen am Wegesrand. Aus der Frühzeit der Menschheitsgeschichte sind Trinkgefäße bekannt, genau wie Krüge und Schüsseln aus natürlich vorkommenden Werkstoffen. Erst im 16. Jahrhundert kamen Holzteller hinzu. Vorher griffen alle gemeinsam in dieselbe Schüssel oder den Topf. Doch von dem Luxus bei der Geschirr-Auswahl, den wir heute kennen, waren die Menschen weit entfernt. Dafür waren sie näher an der Natur, zum Beispiel mit Unterlagen aus Bananenblättern, die bis heute in manchen Regionen mit entsprechender Vegetation üblich sind als Teller und Verpackung.

 

Schwierige Anfänge des Plastikverbots

Seit dem Plastikverbot in Deutschland steigt die Nachfrage nach alternativem Einweggeschirr aus natürlichen Rohstoffen. Das lockt dubiose Händler hervor. Prüfungen in Laboren konnten in manchem Produkt schädliche Rückstände ausmachen und nicht immer ist deklariert, woher die Rohstoffe stammen. Verbraucher sind also gut beraten, sich damit intensiver zu beschäftigen. Wisefood achtet bei der Auswahl seiner Produkte auf Nachhaltigkeit von der Herstellung bis zur Entsorgung. Bei Geschirr und Besteck sind wir außerdem darauf bedacht, dass es sich mit der Gesundheit verträgt.

 

Fingerfood spart Einweggeschirr

Aus der Hand zu essen galt bis Anfang des 20. Jahrhunderts als Synonym für Zeitmangel oder schlechte Erziehung. Man setzte sich zur festen Stunde an den Tisch und nahm die Mahlzeit ein. Das war zum Frühstück genauso wie beim Mittag- oder Abendessen, es schloss den Mittwochskuchen ein und natürlich die festliche Kaffeetafel sonntags. Viel Arbeit für die Hausfrau und wenig Plastikabfälle.

Schneller Fingerfood nimmt heute den Platz der Mahlzeit am heimischen Herd ein. In der kurzen Zeit eines halben Jahrhunderts haben sich die Gesellschaft und mit ihr die Essgewohnheiten stark verändert. Viele essen unterwegs und gern aus der Hand. Fingerfood benötigt weniger Einzelverpackungen und spart Besteck. Vor allem bei größeren Veranstaltungen ist die vermeidbare Menge Plastik enorm. Vorbei die Zeit überlaufender Mülleimer, zu großer Portionen und unbeliebter Beilagen. Mit Fingerfood ist genau das auf dem Teller, was schmeckt.

 

Erbe der gehobenen Küche

Auf dem Empfang zur Eröffnung des Berliner Flughafens wurde 1923 das erste Fingerfood gereicht. Diese Darbietung erlesener und künstlerisch dekorierter Speisen fand Freunde auf dem ganzen europäischen Kontinent. Spitzenköche ersannen eigens dafür neue Kreationen. Das Arrangement kam ansprechend garniert auf edlen Materialien wie Porzellan oder Silber zum Gast. In Berlin hießen die Häppchen noch Cocktail Titbits. In den Jahren 1960–1970 waren Kanapees in aller Munde.

 

Straßenfeste, Party oder Picknick

Wo sich der Einzelne noch daran erinnert, den eigenen Thermobecher mitzunehmen, um ihn unterwegs befüllen zu lassen, stößt die Idee bei größeren Veranstaltungen an ihre Grenzen. Strenge Hygieneregeln verbieten es, Speisen in mitgebrachten Gefäßen zu servieren und wer trinkt schon gern einen Kaffee aus demselben Becher, aus dem er vorher ein bis zwei Bier genossen hatte? Seit dem Plastikverbot in Deutschland sehen sich Markthändler und Außengastronomie vor großen Herausforderungen. Dabei steht jeder Einzelne vor der Aufgabe, nach dem Essen keinen Müll zurückzulassen, der mehrere Tausend Jahre bleibt und – wenn aus Plastik – auch noch eine kostbare und endliche Ressource verschwendet.

 

Einweg oder Mehrweg?

Die Frage stellt sich eigentlich kaum mehr. Sie tritt jedoch immer wieder auf, wenn die Familie einen Ausflug mit Picknick plant oder sich Freunde zur selbst organisierten Strandparty treffen. Eine ansprechende Alternative für unterwegs sind Essgeschirr und Besteck aus Holz. Großveranstaltungen bevorzugen Lösungen wie diese, da Holz gegenüber Luftfeuchtigkeit und andere Witterungseinflüsse beständiger ist. Wer kann, setzt Mehrweg ein, doch beliebter ist zum Mitnehmen und dafür sind die Vorschriften streng. Lösungen bietet Einweggeschirr aus nachhaltigen Rohstoffen oder essbares Geschirr, das frei von Problemstoffen ist. Fingerfood passt schon auf eine Servierte.

 

Was ist das ideale Fingerfood?

Mit ein wenig Fantasie eignet sich jede Speise als Fingerfood, wenn sie in kleine Einzelportionen teilbar und mit zwei bis drei Bissen aufgegessen ist. Schwieriger ist es mit heißen Speisen, einfacher mit kalten. Bei Fisch ist Vorsicht angeraten, wenn das Fingerfood lange Zeit in der heißen Sonne lagert. Das gilt ebenso für rohe Fleischprodukte. Ist das Fingerfood vegetarisch und milchfrei, bleibt es längere Zeit appetitlich.

Dann soll das Fingerfood idealerweise von der Hand in den Mund wandern. Spieße vom Zahnstocher bis zum Schaschlikspieß halten zusammen, was auseinanderzufallen droht und helfen beim Auflegen auf den Teller. Edelstahl ist mehrfach verwendbar, doch fast ein wenig zu gefährlich für eine Außenveranstaltung mit hohem Publikumsaufkommen. Holzspieße sind zwar kaum weniger spitz, brechen aber schneller. Für den sicheren Stich durch Obst, Gemüse, weiche Süßigkeiten oder anderes reicht es in jedem Fall.

 

Weniger feste Speisen portioniert im Waffelbecher

Alles, was aufgrund seiner Konsistenz schwer in Form zu bringen ist und in mundgerechten Portionen daherkommt, passt hervorragend in einen mini Waffelbecher. Nachos zum Dippen führen halbfeste Kompositionen zum Mund. Die etwas größere Ausgabe mit 340 ml ist voluminöser und optimal für ein selbst zusammengestelltes Dessert aus Früchten und Süßspeisen. Ein weiterer Vorteil liegt in ihrer flachen Form des Bodens. So arrangieren sich verschiedene Einzelportionen mit unterschiedlichen Füllungen auf einem Tablett. Lass Deiner Fantasie freien Lauf und lege farbige Ringe aus Fingerfood oder gestalte damit eine bunte Girlande als Tischdekoration.

 

Fingerfood Rezepte aus alle Welt: Mexikos

Flache, gefüllte und gerollte Brotfladen passen gut in die Hand und lassen sich ganz ohne Besteck verzehren. Wraps oder Tortillas gehören zur traditionellen Tex-Mex-Küche. Die dünnen Fladenbrote halten einen frischen Mix aus Gemüse und Fleisch zusammen. Bohnen sind eine wichtige Zutat in der mexikanischen Küche und sättigen nachhaltig. Scharfe Dressings geben der Rolle einen individuellen Touch, doch auch Guacamole schmeckt gut dazu. Dafür benötigst Du eine oder mehrere reife Avocados. Nach dem Teilen nimmst Du den Kern heraus, löst das Fruchtfleisch aus der Schale und zerdrückst es mit einer Gabel. Etwas Zitronen- oder Limettensaft verhindert, dass die Avocado binnen kurzer Zeit braun anläuft und unansehnlich wirkt. Auf den Geschmack hat dies übrigens keinen Einfluss. Runde alles mit Knoblauch ab und füge Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzu. Manche Rezepte schlagen fein gewürfelte Tomaten vor, die Du mit dem Löffel unterhebst. Fertig.

 

Sushi – der Happen aus Asien

Maki-Sushi sind kleine Röllchen aus Nori (Algen), Reis und häufig mit einer Füllung aus Fisch oder Surimi, Ei oder Avocado. Mit ein wenig Übung lässt sich Sushi in der heimischen Küche herstellen. Entscheidend für den Erfolg ist eine Bambusmatte (Makisu), auf der Du zunächst die Algen auslegst. Gib jetzt etwas vorbereiteten Klebreis darauf und verteile ihn in länglicher Form. In die Mitte gibst Du die Füllung. Roher Thunfisch ist ebenso beliebt wie geräucherter Lachs, wenn Du und Deine Gäste gern Fisch essen. Zuletzt rollst Du alles mithilfe der Bambusmatte zusammen und verschließt die Enden. Mit einem scharfen Messer schneidest Du nun Einzelportionen, die sogar in Asien mit der Hand gegessen werden dürfen. Wasabi und Sojasoße in einer Dipschale geben der Sushi-Rolle den letzten Kick.

Einfacher zubereitet ist das sogenannte Nigiri-Sushi. Dafür formst Du den Reis mit der Hand zu kleinen Röllchen und belegst ihn. Im sittenstrengen Japan gilt Sushi inzwischen eine Art Fast Food. Du darfst es mit den Fingern essen, ohne gegen die strengen Essensregeln zu verstoßen. Möchtest Du Dein Sushi konventionell anbieten, lege Stäbchen dazu.

 

 

Klassische Fingerfood Ideen

Aus den USA sind Chicken-Wings in die heimische Küche eingezogen. Eine köstliche Panade umhüllt die Flügel und in der Fritteuse wird alles rundum gleichmäßig gebräunt. Für mehr Knusprigkeit in der Panade versuche es einmal mit einem Teil Cornflakes, die Du unter das Mehl mischst oder die dieses vollständig ersetzen. Für Erwachsene versuche gern einmal eine Bierpanade, bei der Du einen zähflüssigen Teig aus Mehl und Bier anrührst. Dann die Geflügelteile durchziehen, sodass alle Seiten bedeckt sind. Rasch in das heiße Fett der Pfanne legen. Achtung: Es spritzt.

Hackbällchen für das Mittagessen im Büro oder für die Familie sind noch keine Herausforderung, doch bei der großen Zahl an Hackbällchen für ein Buffet sparst Du Zeit mit der Ofenröhre. Brate die Buletten portionsweise von allen Seiten an, bis sie eine appetitlich braune Farbe annehmen. Dann schiebst Du sie bei moderaten Temperaturen in den Backofen bis zum Garpunkt. Fleisch schmeckt durch langsames Garen oft besser. Ab 70 °C gerinnt Protein und die Frikadelle wird fest.

 

Die Schlacht am (kalten) Buffet

Jeder kennt es und es wurden schon Filme darüber gedreht: Sobald das Buffet eröffnet ist, gleicht die Szene einer Raubtierfütterung, obwohl nur Freunde und Verwandte geladen waren. Für einen raschen Durchlauf der Gäste und kürzere Wartezeit steht Geschirr bereit. Bambus, Palmblätter, Holz und Edelstahl hinterlassen nach der Fingerfood Party keine Spuren in der Natur. Du findest Teller und Schalen aus natürlichen Rohstoffen im Handel. Beim Besteck bewährt sich Holz. Die Messer zerteilen Fleisch, Gabeln stechen hinein, ohne einen Zinken einzubüßen, und die Löffel sind frei von scharfen Kanten.

Für Fingerfood eignet sich auch die Pommesgabel, und zwar in ihrer ursprünglichen Ausführung aus Holz. Was übrig bleibt, kann vielleicht ins Lagerfeuer und schadet keinesfalls im Restmüll. Anhaftende Reste locken Tiere, was beim Kompostieren problematisch ist. Ob Geschirr und Besteck über die Biotonne oder den Kompost zurück in den Kreislauf gelangen, entscheidet der auf der Verpackung angebrachte Hinweis. Bei Wisefood sind alle Verpackungen unbedenklich.

 

Hoch die Tassen

Keine Party ohne Getränk. Tassen und Gläser sind umweltverträglich par excellence und teilen sich leider die Nachteile mit Porzellan: Sie sind schwer und zerbrechlich. Hinzukommt, je größer die Party, desto geringer die Lust auf den obligatorischen Abwasch. Einweggeschirr hat nicht nur auf Großveranstaltungen seine Berechtigung, sondern ebenfalls im privaten Raum, wenn es nicht bessere Lösungen verdrängt und nachhaltig ist. Heißgetränke kommen in einem essbaren Becher mit Henkel daher. Sekt und Wein genießt der umweltbewusste Partygast aus dem Beer Pong Becher und trinkt Shots aus essbaren Waffelbechern mit 110 ml Fassungsvermögen. Einwegprodukte aus nachhaltiger Papierproduktion verzichten auf den Raubbau der Wälder und der essbare Löffel ist wie ein Keks zum Kaffee oder auf dem Eis.

 

Fingerfood zum Kindergeburtstag

Es ist ein aufregender Tag im Leben jedes Kindes und auch für die Eltern ist es ein großer Feiertag: der Geburtstag des Kindes. Um für die Kleinen den Tag so grandios wie möglich zu gestalten, darfst Du Deiner Fantasie freien Lauf lassen. Statt opulenter Speisen eignen sich kleine Happen für Kinder, die sie je nach Hungergefühl zu sich nehmen. Zucker darf nicht fehlen, doch es spricht nichts dagegen, wenn es etwas nahrhafter ist. Du kannst praktisch jedes Gericht in Miniaturform anbieten.

Vom Burger bis zu den beliebten Spaghetti mit Tomatensoße stehen die Gerichte für Besucher und Geburtstagskind bereit. Aus essbaren Stielen stellst Du Süßigkeiten wie Cake-Pops oder Eis am Stiel her. Solange die Kinder jünger sind, eignen sich individuelle Mehrwegbecher besser, weil jedes Kind seinen Becher wiedererkennt. Das fällt den Jüngsten bei gleich aussehenden Bechern schwer. Sie vergessen im Spiel, wo sie ihn abgestellt haben. Größere trinken Limonade gern mit essbarem Strohhalm, der auch auf der Cocktailparty anzutreffen ist.

 

Welchen Snack zum Sektempfang?

Mit Alkohol harmonieren deftige und natürlich salzhaltige Speisen. Manche ziehen es vor, wenn das Fingerfood süß ist und Sekt, Prosecco oder Champagner etwas trockener schmecken lässt. Eine Mischung aus diesen Geschmacksrichtungen gehört zu jedem Sektempfang. Findet der Empfang im Stehen statt, sind Häppchen ein Muss. Nach dem Berliner Vorbild kommt es etwa bei einer Hochzeit auf das Arrangement an, in dem sich die Snacks präsentiert. Passend zum Anlass darf es gern etwas festlicher sein, auch wenn das Fingerfood Geschirr Einweg ist. Für den Freundeskreis und in zwangloser Gesellschaft empfehlen sich Absprachen, damit die Auswahl groß ist und alle Ernährungsgewohnheiten Berücksichtigung finden.

 

 

Fingerfood bei Krankheit

Was für manche nach Partysnack und zwangloser Gesellschaft klingt, ist für andere schiere Notwendigkeit. Bettlägerigkeit, schmerzhafte Gelenkerkrankungen oder Demenz nehmen Ausprägungen an, die den Gebrauch von Messer und Gabel erschweren. Die Essensgabe kostet Zeit. Selbst wenn die Hilfe bei der Ernährung sehr mit sozialer Nähe einhergeht, empfinden es Betroffene oft als würdelos, sich füttern zu lassen.

Der gesteigerte Bewegungsdrang bei Demenzpatienten und das sich ausbreitende Vergessen erschwert geregelte Mahlzeiten. Ein Happen ist dagegen schnell im Mund. Snacks aus buntem Gemüse, Käsehäppchen, gekochten Eiern, weichem Fleisch, geschnittenem Obst, süßen Mini-Törtchen oder deftigen Tartes sind nur einige Vorschläge. Geeignet ist alles, was schmeckt und sich in Stücke schneiden lässt. Pflegende Angehörige und berufliche Pflegekräfte profitieren ebenso wie die Betroffenen, weil Liebe durch den Magen geht.


Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Essgeschirr
https://help.orf.at/stories/3207739/
https://meeting-snackservice.de/info/fingerfood-kroenung-der-kulinarischen-kunst-die-definition
https://de.wikipedia.org/wiki/Sushi
https://www.pflege-durch-angehoerige.de/demenz-verstehen-teil-6-fingerfood-die-ernaehrungs-alternative-bei-demenz/#Welche_Speisen_eignen_sich_fuer_Fingerfood
https://www.koch-mit.de/kueche/fingerfood-ideen-fuer-den-sektempfang/