Material und Produkteigenschaften
Die Lunchbox kennt viele Gesichter. Und das beliebteste ist ganz sicher jenes, das strahlt, wenn die mit Liebe geschmierten Brote aus der Brotzeitbox ausgepackt werden. Hier ein Apfelschnitz, dort ein paar Gürkchen und zum Dessert etwas Süßes. Ob Kind oder Partner, wer erfreut sich nicht an seinem Vesperbrot von daheim. Eine Menübox kann überdies die Lieblingspasta vom Italiener beinhalten, die Maki-Variationen vom Sushi-Restaurant zum Mittagessen oder beste Salate vom veganen Bistro. Jede dieser Lunchboxen kann auf Plastik verzichten und dennoch Frische garantieren sowie die Temperatur halten.
Was heißt in der Verpackungsindustrie?
Im Bereich der Menüboxen sind, nebst Nebenstraßen, vor allem zwei Wege entscheidend. Gerade bei Boxen to go steht der Recyclingwert im Fokus: Welches Material welcher Herkunft wird verwendet und wie lässt es sich entsorgen? Die meisten Kunststoffe werden nicht hergestellt und bestehen nicht aus Bestandteilen.
Das rPET ist nicht nur ein Kunststoff, der nach Gebrauch recycelt wird. Es ist selbst schon aus zuvor recycelten PET-Abfällen wie Flaschen entstanden und somit wieder verwertet worden. So wird aus recyceltem PET ein neues Produkt aus rPET, das nach Gebrauch wiederum recycelt wird – der perfekte Kreislauf.
Über welche Art der Lunchbox sprechen wir?
Beim Begriff der Lunchbox sind die Vorstellungen ob dieser sehr unterschiedlich. Daher ist die Antwort auf die Frage, über welche Art Menübox wir sprechen, durchaus relevant. Hierzu gehört die elegante Brotdose aus Edelstahl für den steten Privatgebrauch ebenso wie Lunchboxen für den Take-Away-Bereich der vielfältigen Gastronomie. Diese gibt es in diversen Formen von Bagasse-Schachteln über Asiaboxen bis zur Menübox und in mehreren Größen und mit unterteilten Fächern. Die Boxen kommen laut Produktangabe frei von PLA-/PE-Beschichtungen aus und überzeugen. Sprechen wir daher über die Alternativen zu Plastik.
Edelstahl – die Brotzeitbox der Ewigkeit
Für zu Hause bietet sich eine Box aus Edelstahl an, die durch ihr hochwertiges Material viele Vorteile birgt.
Edelstahl ist säurebeständig und somit gerne bereit, säurehaltiges Gemüse, Salatsaucen aus Essig oder Zitrusfrüchte mehr oder weniger dauerhaft zu beherbergen. Denn Edelstahl rostet nicht. Überdies lässt sich Edelstahl daheim hygienisch sauber in der Spülmaschine reinigen, was nicht nur Abfall spart, sondern auch Wasser. Fertig ist sie für das nächste Mahl. Auslaufsicher ist die Edelstahl-Box zudem und in Ebenen unterteilt, damit sich Gerichte nicht vermischen. Empfehlenswert ist diese Box für den Lunch von daheim, ergo für Privatpersonen.
Sie sehen aus wie gewohnt, wirken, als wären sie Isolierboxen aus Styropor – doch falsch gedacht.
Die einfachen Menüboxen mit praktischer Verschlusslasche in weißer Farbe enthalten ausschließlich Zuckerrohr. Die Pflanzenreste, aus denen die Boxen entstehen, werden Bagasse genannt. Wird Zucker aus der Zuckerrohrpflanze produziert, verbleiben Reste des Zuckerrohrs als Abfallprodukt. Die innovative Lösung ist, diese nicht zu entsorgen, sondern als Bagasse in eine neue, brauchbare Form zu bringen: die Box fürs nächste Menü zum Mittagessen. Das funktioniert, weil Bagasse aus bis zu 60 % Cellulose besteht und aus Cellulose werden diverse Verpackungen und Produkten wie Servietten hergestellt. Lediglich Wasser, hoher Druck und Höchsttemperaturen sorgen dafür, dass die Bagasse in Form gepresst wird, um eine Lunchbox zu werden.
Vorteile dieser Menüboxen sind ihre Stabilität und Robustheit. Sie halten Gerichte beim Transport gut temperiert und weisen Wasser sowie Fett zuverlässig ab. ist überdies nicht nur ihre Herstellung und das Material.
Lebensmittelechte Asiaboxen und Snack-Verpackungen lassen sich in vielen Formen aus Papier herstellen.
Damit die Papierboxen als Alternative zu wasserresistenten Menüboxen genutzt werden können, ist ihnen eine Bio-Beschichtung zu eigen. Diese verhindert, dass die Boxen zu früh durchweichen, sodass sich das leckere Mittagessen in Ruhe zum Lunch-Ort transportieren lässt.
Die Verpackungen eignen sich daher hervorragend für den Großhandel und für zahlreiche Anwendungen in der Gastronomie vom Imbiss bis zum Restaurant.
Take-Away-Box aus Palmblatt – die schicke Alternativverpackung
Palmblatt-Boxen sind splitterfrei und stabil, sie bleiben auch bei warmen Speisen geschmacksneutral und ihnen fehlen jegliche chemische Zusätze.
Hergestellt wird die Verpackung aus Palmblatt aus Blättern, die Palmen rund siebenmal im Jahr auf natürliche Weise verlieren und entsorgt würden. Geschirr aus Palmblatt ist hitzebeständig und für den Ofen oder die Mikrowelle geeignet und hält zusätzlich kühle Temperaturen im Kühlschrank aus. Ob Gastronomie oder private Grillpartys und das Picknick am Wochenende, mit Palmblatt wird jeder Genuss.
Wie werden Mehrweg-Verpackungen gepflegt?
Die pflegefreundliche Edelstahl-Box, kann einfach abgespült werden und ist sogar spülmaschinenfest und daher die einfachste Verpackung zu reinigen. Doch auch Palmblatt kann mehrfach verwendet werden, bevor die Lunch-Boxen entsorgt werden.
Für den gewerblichen Einsatz ist ein einmaliger Einsatz aus hygienischen Gründen notwendig, weil sie nicht in der Spülmaschine zu vorgeschriebenen Temperaturen gereinigt werden kann. Doch im Privatbereich lassen sich Schalen, Schachteln und Behälter aus Palmblatt durchaus mehrfach nutzen.
Hierfür wird die Oberfläche sorgfältig mit einem weichen Tuch abgespült und gut getrocknet.
Welche Form der alternativen Take-Away-Boxen gibt es?
Wisefood bietet neben der Menübox aus Edelstahl unterschiedliche Verpackungen aus Pappe, Papier, aus Palmblättern oder Bagasse an. Snackboxen können rechteckig und mit unterschiedlich hohem Volumen ausgewählt werden, etwa mit 600 ml oder 1.500 ml. Rechteckige Palmblatt-Menüboxen lassen sich als Schalen oder mit Unterteilung des Menüs bestellen, damit die Sauce nichts überschwemmt und Gemüse knackig bleibt. Gleiches gilt für Lunchboxen aus Zuckerrohr-Bagasse und Asia-Boxen in klassisch asiatischer Form. Alternativen Materialien sind keine Grenzen gesetzt, weswegen jeder Vorteil gegenüber Plastikboxen erhalten bleibt.
Dafür sorgt Wisefood seit 2017, als das Unternehmen als Projekt aus Studienzeiten begann.
Quellen:
https://www.biologischverpacken.de/ratgeber/materialien/zuckerrohr-bagasse
https://www.hohlflex.ch/blog
https://www.biofutura.com/de/rohstoffe/palmblatt
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