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Teelichtöfen- und Heizungen für eine bezaubernde Atmosphäre

Teelichtöfen- und Heizungen für eine bezaubernde Atmosphäre

Teelichtheizung: Alles, was du über den Energiesparer wissen musst!

Es ist wieder so weit: Die Tage werden zusehend kürzer und draußen wird es immer kälter. Als wäre dieser Zustand nicht schon genug, verhageln die rasant steigenden Energiepreise vielen von uns zusätzlich die gute Laune. Ändern können wir an dieser Tatsache im Moment leider nichts. Alles, was uns übrigbleibt: Eine Möglichkeit finden, Energie einzusparen, um unsere Stromkosten so gering wie möglich zu halten. Explodierende Energiepreise sind jedoch nicht die einzige Sorge, die uns gerade schlaflose Nächte beschert. Auch die Gefahr eines sogenannten Blackouts steht seit einiger Zeit im Raum. Somit ist klar: Um Energiekosten zu senken und im Falle des Falles nicht bibbernd im Dunkeln zu sitzen, sollten wir für den Ernstfall gewappnet sein. Da kommt die brillante Idee, unsere Innenräume mit einem Teelichtofen kostengünstig zu erwärmen, gerade recht. Wie sie funktionieren, ob die erzeugte Wärme ausreicht, um einen Raum zu beheizen und viele nützliche Informationen mehr offenbart dir der folgende Text.  

Was ist ein Teelichtofen?

  Wie der Name eines Teelichtofens oder einer Teelichtheizung bereits verrät, handelt es sich um einen Ofen, der mit Teelichtern beheizt wird. Die kleinen Lichter wurden ursprünglich dazu entworfen, um Tee in einem Stövchen warmzuhalten. Sie eignen sich aber auch hervorragend dazu, die Wohnung mit einem bezaubernden Kerzenflackern zu erfüllen und eine behagliche, wohlige Wärme zu verströmen. Doch wenn die Lichter allein aufgestellt werden, steigt ihre Wärme auf und verteilt sich in den Räumen. Dabei erzeugen sie nicht genug Hitze, um einen Raum zu erwärmen. Wenn die Lichter jedoch in einem Teelichtofen platziert werden, sind sie dazu fähig, neben dem bezaubernden Kerzenlicht mehr wohlige Wärme zu erzeugen. 

Was ist ein Teelichtofen?

Eine Teelichtheizung ist ein innovatives Heizungssystem, dass es schafft, die Raumtemperatur von Innenräumen mithilfe von Teelichtern zu erhöhen und somit Energiekosten zu sparen. Das Prinzip ist äußerst simpel: Mehrere Teelichter werden unter einen umgedrehten Tontopf platziert, der Topf erwärmt sich und gibt nach und nach die erzeugte Wärme an die nähere Umgebung ab. Doch Achtung: Das Tongefäß darf die Teelichter nicht vollkommen bedecken! Dies würde zu einer mangelnden Sauerstoffzufuhr führen und die Kerzen würden erlöschen. Stattdessen besteht ein Zwischenraum, durch den ausreichend Sauerstoff zirkulieren und der Kerzenrauch optimal abziehen kann. Ein Teelichtofen gehört nicht zu den neuesten Errungenschaften. Sein Ursprung führt auf mehrere Jahrhunderte zurück. Zur damaligen Zeit wurden Steine im offenen Feuer erwärmt, um sie später mit ins Haus zu nehmen. Die gespeicherte Hitze in den Steinen hielt über einen langen Zeitraum an und erwärmte das Haus. Nach dem gleichen Prinzip wurden etliche Jahre später Kachenöfen und Nachtspeicheröfen zum Heizen der Räume genutzt. Teelichtöfen sind in verschiedenen Ausführungen und Formen erhältlich. Als Ausgangsmaterial wird überwiegend Ton oder Terrakotta in der klassischen Glockenform gewählt, das sich ausgezeichnet für einen kleinen Tischofen eignet. Daneben sind auch eckige Öfen aus strapazierfähigem gebürsteten Edelstahl erhältlich, die mit zehn oder zwanzig Teelichtern auf beiden Seiten geheizt werden. Diese Modelle sind fürs Camping oder für Outdoor Aktivitäten entworfen und eignen sich sogar zum Kochen und Backen, wobei die Garzeit natürlich bedeutend länger ausfällt als bei herkömmlichen Küchenherden. Teelichtöfen aus Edelstahl sind in zwei verschiedenen Größen erhältlich. 

Teelichtheizung-Leistung: Wie viel Energie wird erzeugt?

Ein einzelnes Teelicht besitzt eine Heizleistung von circa 40 Watt. Gehen wir von einem kleinen Teelichtofen mit vier Kerzen aus, kannst du maximal 160 Watt erzeugen und mit einem großen Modell mit acht Teelichtern 320 Watt. Vergleichen wir diese Erwärmung mit der eines Heizkörpers, der in der Regel über eine Leistung von 2.000 Watt verfügt, wird schnell klar, dass das Beheizen eines ganzen Raumes mithilfe einer Teelichtheizung sich wahrlich schwer gestalten lässt. Ein Beispiel: Um in einem Zimmer mit 16 m2 eine optimale Raumtemperatur zu schaffen, benötigst du 1.200 Watt. Um dies zu gewährleisten, bräuchtest du also dreißig Teelichter, die deinen Innenraum perfekt erwärmen. Somit steht fest, dass ein Teelichtofen eine normale Heizung nicht ersetzen kann. Jedoch kann sie uns dabei helfen, Energie einzusparen und dementsprechend unsere monatlichen Kosten senken. Im Falle eines Blackouts werden sie zudem zu Rettern in der Not, spenden Licht und verbreiten in der näheren Umgebung wohltuende Wärme, die wir bei frostigen Außentemperaturen garantiert brauchen können. Bei der Konvektionsheizung, zu denen der Teelichtofen gehört, wird die Luft in einem Raum erwärmt. Dazu wird sie aufgesaugt, in dem Heizgerät erwärmt und wieder ausgeblasen. Sie funktioniert am besten, wenn der gesamte Raum für längere Zeit erwärmt werden soll. Diese Heizungsart eignet sich am besten für etwas größere Räume, aber sie ist nicht optimal für ein ganzes Haus. Konvektionsheizungen nutzen die natürliche Bewegung der Luft. Wenn beim Abkühlen warme Luft von oben nach unten strömt, nimmt die Heizung die kühlere Luft auf und heizt sie auf, wodurch der Raum gemütlich und warm bleibt. Im Gegensatz zur Konvektionswärme werden bei der Strahlungswärme wie etwa bei einem Heizstrahler, einem Rotlicht sowie bei dem natürlichen Sonnenlicht und einem Teelichtofen die Personen und Gegenstände in einem Raum angestrahlt und gewärmt. Am besten eignet sich die Strahlungswärme für kleine Räume, wenn Du ein paar Stunden in einem Sessel vor dem Fernseher sitzt oder Dich im Bett ausruhst. Durch die konzentrierte Strahlung ist diese Wärmeübertragung hervorragend, wenn Du Dich schnell aufwärmen möchtest. Die Wärme wird direkt auf Deinen Körper übertragen, ohne die Temperatur des gesamten Raumes zu erhöhen.

Welche Vorteile hat ein Teelichtofen?

Ein Teelichtofen bietet zahlreiche Vorteile, wobei vornehmlich die nachhaltige Erwärmung zu erwähnen ist. Sie ist darauf zurückzuführen, dass der Terrakottatopf die Wärme konstant, aber recht langsam abgibt. Die Wärme der kleinen Lichter wird nicht direkt nach oben abgeleitet, sondern in den Töpfen gespeichert. Durch die große Oberfläche der Töpfe wird eine gleichmäßige Verteilung der Wärme gewährleistet, die auch seitlich abgeht. Auf diese Weise besteht keine Verbrennungsgefahr, wenn die Teelichtheizung zum Wärmen der Hände benutzt wird.  Da ein Teelichtofen autark funktioniert, ist er stromsparend. Aus diesem Grunde kann eine Teelichtheizung überall aufgestellt werden, wo keine Elektrizität vorhanden ist wie beispielsweise auf dem Balkon, auf der Terrasse, im Garten oder unterwegs beim Picknick. Außerdem eignet sich ein Teelichtofen ausgezeichnet zum freien Campen oder für ein gemütliches Beisammensein an einem kühlen Abend am Strand, um den Sonnenuntergang zu genießen.  Wenn mehrere Teelichtöfen in einem Raum aufgestellt werden, erhöht sich die Strahlungswärme in hohem Maße, sodass die Temperaturen ein wenig herunter geregelt werden können. Auf diese Weise werden die Heizkosten gesenkt, wobei der Wohlfühlcharakter erhalten bleibt. Die Strahlungswärme bietet unter anderem auch den Vorteil, dass sie weder Staub aufwirbelt noch die Raumluft austrocknet. Auf diese Weise wird das Raumklima gesünder und die Luftfeuchtigkeit wird erheblich begünstigt.  Teelichtöfen bieten eine außergewöhnliche Dekoration in Deinem Heim, wobei die Behaglichkeit und das magische Flackern der Lichter nicht außer acht gelassen werden sollten. Die angenehme Wärme ist ausgesprochen stimmungsvoll, aber eher bescheiden, sodass sie kaum zum Erwärmen eines Raumes oder gar als Alternative zu einer Heizung ausreicht.  Teelichtöfen aus Edelstahl wurden ursprünglich dazu entworfen, damit sie im Falle eines Stromausfalls in erster Linie zum Kochen sowie als Lichtquelle benutzt werden können. Deshalb leisten die Edelstahlöfen auch bei Umweltkatastrophen wie Schneestürmen, Tornados oder Überschwemmungen gute Dienste. Dabei wird natürlich vorausgesetzt, dass ein reichlicher Vorrat an Teelichtern zur Verfügung steht. Die Lichter sollten an einem kühlen Ort wie zum Beispiel in der Garage oder im Keller aufbewahrt werden, um zu verhindern, dass das Wachs schmilzt. 

DIY-Teelichtofen Anleitung: Tipps und Tricks, damit der Zusammenbau funktioniert!

 Ein Teelichtofen funktioniert wie ein Miniatur-Kachelofen. Die Wärme des Kerzenlichts steigt nach oben, wird von den Tontöpfen aufgenommen, vom Material gespeichert und anschließend als Strahlungswärme an den Raum abgegeben. Um deine Teelicht-Heizung in Eigenregie zu bauen, braucht es etwas handwerkliches Geschick und ein paar Dinge, die du dir in jedem Baumarkt besorgen kannst.

DIY-Teelichtheizung Bausatz

  • Vier Tontöpfe mit Pflanzloch in unterschiedlichen Größen, die ineinanderpassen.
  • Einen Untersetzer, der zum größten Topf passt.
  • Eine Gewindeschraube mit einer Länge von etwa 120 mm. Wichtig: Die Schraube muss mit sämtlichen Topflöchern kompatibel sein!
  • Drei große Stuhlwinkel zum Bauen der Wärmequelle.
  • Sieben passende Muttern und acht dazugehörige Unterlegscheiben.
  • Teelichter aus umweltfreundlichem Wachs.
Als Werkzeug benötigst du eine Heißklebepistole.

DIY-Teelichtheizung Anleitung

So baust du den Heizkörper:
  1. Als Erstes schiebst du eine Vollgewindeschraube durch das Bodenloch des größten Topfes. Auf beiden Seiten solltest du eine Unterscheibe legen, bevor du am Ende die Schraube in der Innenseite mit einer Mutter fixierst.
  1. Nun nimmst du den zweitgrößten Topf und wiederholst das gesamte Prozedere.
  1. Den Vorgang wiederholst du so lange, bis auch der kleinste Tontopf fest verschraubt ist.
Achte darauf, dass der Abstand zwischen den einzelnen Töpfen so groß ist, dass die Wärme perfekt zirkulieren kann. Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du anstatt normaler Schrauben auch jene mit Abstandshalter verwenden. So baust du die Wärmequelle:
  1. Als Nächstes musst du die Stuhlwinkel in der Mitte biegen. Für diesen Arbeitsschritt benötigst du etwas mehr Kraftanstrengung. Beachte beim Zurechtbiegen, dass die Winkel auf einer Seite gerade sind, damit sie perfekt am Topfuntersetzer befestigt werden können. Die andere Winkelseite muss hingegen gebogen sein. Nur so kannst du den größten der Töpfe am Ende auf ihnen platzieren.
  1. Im nächsten Schritt klebst du die gerade Seite der Stuhlwinkel auf die Unterseite des Untersetzers und lässt den Kleber gut trocknen. Hierfür verwendest du deine Heißklebepistole.
  1. Anschließend drehst du deine Topf-Konstruktion um und setzt sie auf die Unterkonstruktion. Sollten die zurechtgebogenen Winkel noch nicht optimal gebogen sein, musst du nochmals Hand anlegen. Wichtig ist, dass du am Ende den Rand des größten Tontopfes perfekt auf den Stuhlwinkel aufsetzen kannst. Und dies ohne, dass der Topf auf einer Seite abrutschen kann.
Ist die Konstruktion stabil und wackelt nicht hin und her, kannst du deine Teelichter auf dem Untersetzer platzieren. Suche dir für deinen neuen Deko-Ofen ein passendes Plätzchen aus, entflamme die Bio-Teekerzen und genieße die wohlige Wärme und das gemütliche Licht. Gut zu wissen: Du kannst für deine Teelichtheizung anstatt vier auch nur zwei Tontöpfe nutzen. Weniger sollten es jedoch nicht sein, da der äußere Topf bis zu 100 Grad Celsius warm werden kann und du dir dementsprechend schnell die Finger verbrennen kannst. Nutzt du mehrere Töpfe, zirkuliert die Hitze in den Zwischenräumen und wird als Strahlungswärme an den nächsten und schlussendlich an die Umwelt abgegeben. Eine Verbrennungsgefahr ist somit ausgeschlossen und du kommst zusätzlich in den Genuss, dir an deiner neuen Tischheizung die Hände zu wärmen.

Teelichtheizung kaufen: Darauf solltest du achten!

Abhängig von der Größe und Höhe des zu beheizenden Raumes solltest du ein größeres Modell oder mehrere Teelichtöfen integrieren. Damit du langfristig Energie einsparen kannst und die Raumtemperatur in deinen eigenen vier Wänden um einige Grad steigern kannst, musst du deinen Ofen regelmäßig nutzen. Bedenke ebenfalls, dass du den Teelichtofen über längere Zeit betreiben musst, damit die Wärme, die vom Kerzenlicht an den Ton abgegeben wird, sich im Material speichern kann. Darauf solltest du beim Kauf achten:
  • Die Abstände zwischen den einzelnen Tontöpfen müssen stimmen.
  • Damit dein Ofen genügend Wärme produzieren kann, sollte die Schale für die Teelichter so groß sein, dass du zwischen sechs bis acht Kerzen platzieren kannst.
  • Der Schirm deiner Teelichtheizung sollte eine große Fläche sein Eigen nennen. Dadurch kann mehr Wärme gespeichert und an die Umwelt abgegeben werden.
Einfach oder aufwendig gestaltet: Beim Design hast du die Qual der Wahl. Eines haben jedoch alle Modelle gemeinsam. Sie bestehen aus einem wärmespeichernden Material wie Terrakotta, dass du nach Lust und Laune auch eigenhändig designen kannst.

Welche Teelichter eignen sich?

Konventionelle Teelichter bestehen aus Paraffin oder Stearin und kommen in einem dünnen Aluminiumschälchen daher. Fest steht. Umweltfreundlich sind sie in keiner Art und Weise. Paraffin ist ein brennbarer Stoff, der als Nebenprodukt bei der Erdölgewinnung anfällt. Nicht genug, dass Paraffin für die Verschmutzung unserer Gewässer verantwortlich ist. Zusätzlich werden durch das Abrennen von Kerzen aus dem Restprodukt giftige Gase wie Benzol und Alkane freigesetzt, die vom Menschen eingeatmet werden und besonders in geschlossenen Räumen zu Atemwegserkrankungen führen können. Auch Teelichter aus Stearin schneiden nicht besser ab. In der Regel werden sie aus Palm- oder Kokosöl hergestellt. Aufgrund der Tatsache, dass beide Rohstoffe biologisch abbaubar sind, sind sie auf den ersten Blick die bessere Alternative. Auf den Zweiten hingegen nicht. Für die Gewinnung werden riesengroße Flächen des tropischen Regenwaldes gerodet und Palm- sowie Kokosölmonokulturen angepflanzt. Somit schaden wir mit dem Kauf unserer Umwelt und tragen dazu bei, dass unser Planet irreversibel zerstört wird. Auch für die Gewinnung von Bauxit, ein Rohstoff, der für die Herstellung von Aluminium genutzt wird und mit denen 0815-Teelichter ummantelt sind, müssen Regenwälder weichen. Ein weiteres Problem: Beim Herstellungsprozess entstehen Unmengen von Rotschlamm, der giftige Chemikalien enthält. Außerdem ist die Produktion äußerst energieaufwendig. Aber es geht auch anders! Die Lösung: Bio-Teelichter, die aus Biomasse bestehen. Sie sind frei von fossilen Rohmaterialien. Anstatt dessen kommen Öle und Fette aus regionalen, nachwachsenden Rohstoffen wie beispielsweise Rapsöl zum Einsatz. Auch bei den Teelicht-Hüllen solltest du auf Nachhaltigkeit setzen. Umweltfreundliche Alternativen sind unter anderem Hüllen aus Glas oder recyceltem Kunststoff, die du nach Gebrauch reinigen und immer wieder mit neuen Teelichtern bestücken kannst.

Teelichtheizung Test: Wie viele Kerzen erbringen die gewünschte Leistung?

Fragst du dich gerade, welcher Teelichtofen der Richtige für dich ist? Für den folgenden Praxistest haben wir in einem 15 Quadratmeter großem Altbau-Zimmer zwei Arten von Teelichtöfen getestet. Die Außentemperaturen sind herbstlich und es wäre an der Zeit, den Innenraum mithilfe einer Heizung zu beheizen.

1. Test: Teelichtofen mit drei Teelichtern

Nachdem der Teelichtofen 45 Minuten in Betrieb war, konnten wir einen Anstieg von 0,5 Grad Celsius auf dem Thermometer feststellen.

2. Test: Teelichtheizung mit acht Teelichtern

Auch hier haben wir die Raumtemperatur nach 45 Minuten erneut gemessen. Das Thermometer zeigte einen Temperaturanstieg von 1 Grad Celsius an.

3. Test: Das Thermometer wird neben der Teelichtheizung positioniert

Beim dritten Versuch wollten wir herausfinden, welche Wärme ein Mensch wahrnehmen würde, wenn er sich direkt neben den Ofen setzen würde. Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen. Innerhalb weniger Minuten stieg die Temperatur um 2,5 Grad Celsius an. Unser Fazit: Eine konventionelle Heizung können Teelichtöfen auf Dauer nicht ersetzen. Jedoch sorgen sie in der näheren Umgebung für einen spürbaren Anstieg der Temperatur. Um an kalten Tagen Energiekosten einzusparen, ist ihr Einsatz somit überaus sinnvoll. Sie eignen sich perfekt als ergänzende Wärmequelle und sorgen durch das angenehme Licht für eine zusätzliche Wohlfühlatmosphäre. Auch im Falle eines Blackouts leisten sie gute Dienste. Denn stellen wir uns vor, dass von jetzt auf gleich die Stromzufuhr für eine gewisse Zeit zum Erliegen kommt, können wir mithilfe von Teelichtöfen die Temperatur in den Innenräumen für eine gewisse Zeit aufrechterhalten. Außerdem können wir in der direkten Nähe des innovativen Wärmespenders von der abgegebenen Wärme sowie vom Licht der Kerzen profitieren.

Teelichtöfen: Diese Sicherheitsvorkehrungen solltest du beachten!

Bei einer Teelichtheizung handelt es sich um eine Wärmequelle mit offenem Feuer, die ein gewisses Gefahrenpotenzial birgt. Somit solltest du besonders beim Gebrauch in den Innenräumen die folgenden Sicherheitsregeln beachten:
  • Dein Kerzenwärmer sollte auf einem geraden, feuerfesten und stabilen Untergrund stehen.
  • Lasse deinen brennenden Teelichtofen niemals unbeaufsichtigt.
  • Zwischen den einzelnen Teelichtern sollte ein Mindestabstand von mindestens drei Millimetern vorherrschen. Es könnte ansonsten zu einem gefährlichen Wachsbrand kommen, welcher nur schwer zu löschen ist.
  • Achte darauf, dass dein Teelichtofen außer Reichweite von Kinderhänden und Haustieren steht. Schmerzhaften Verbrennungen können verhindert werden.
Wichtig: Sollte deine Tischheizung trotz aller Vorkehrungen Feuer fangen, solltest du bedenken, dass ein Löschen durch Pusten oder mithilfe von Wasser unmöglich ist!

Wie entsteht ein Wachsbrand und wie kann man ihn löschen?

Ein Brand, der durch Kerzen verursacht wird, ist gefährlich und kann sich rasant ausbreiten. Wie bereits erwähnt, ist es eine Sache der Unmöglichkeit, ihn mit Wasser zu löschen. Entstehen kann ein Wachsbrand, wenn sich Wachs eigenständig entzündet und die dementsprechende Sauerstoffzufuhr vorherrscht. Abhängig vom jeweiligen Kerzenrohstoff gestaltet sich die Selbstentzündungstemperatur unterschiedlich. Bei Paraffinkerzen liegt die Entzündungstemperatur bei ungefähr 270 Grad Celsius und bei Bio-Teelichtern aus Rapsöl bei circa 300 Grad. Beheizt du deinen neuen Teelichtofen mit nachhaltigen Teelichtern leistest du nicht nur einen positiven Beitrag für die Umwelt. Auch die Gefahr eines gefährlichen Wachsbrandes ist relativ unwahrscheinlich. Solltest du trotz aller Vorkehrungen in die Situation kommen, einen Brand wie diesen eindämmen zu müssen, darfst du niemals versuchen, diesen mit Wasser zu löschen! Das Warum ist schnell erklärt: Genau wie bei einem Fettbrand liegt die Entzündungstemperatur weit über dem Siedepunkt von Wasser (100 Grad Celsius). Der extreme Temperaturunterschied sorgt dafür, dass das Wasser blitzschnell verdampft und eine explosionsartige Verbrennung verursachen kann. Um einen Brand wie diesen unter Kontrolle zu bekommen, ist es wichtig, die Sauerstoffzufuhr zu kappen. Hierfür kannst du eine Löschdecke, ein großes Bettlaken, Badetuch oder eine Stoffdecke nutzen. Auch spezielle Löschsprays entziehen den Flammen Sauerstoff und sollten in keinem Haushalt fehlen.
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