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Papiertüten - Der Umwelt zuliebe


 

Plastiktüten gelten als Inbegriff der Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung. Gerade einmal 20 Minuten in Gebrauch verbleiben sie über Jahrhunderte in der Natur. Alternativen aus ökologischen nachwachsenden Rohstoffen müssen her: Wisefood hat stabile Tragetaschen aus Papier entwickelt. Sie ist bio und vielseitig einsetzbar.


 

Ihr Ende ist schon beschlossen: Einweg-Plastiktüten wird es ab dem 1. Januar 2022 in Deutschland nicht mehr geben. So will es das Verpackungsgesetz. Verboten werden demnach ab Beginn des kommenden Jahres leichte Plastikbeutel mit einer Wandstärke zwischen 15 und 50 Mikrometern. Lediglich die ganz dünnen Hemdchenbeutel für Obst und Gemüse sollen bleiben – für sie gibt es derzeit noch keine umweltfreundlichere Alternative. Stören wird die Verbraucher das Plastiktütenverbot kaum, verzichten sie doch schon seit Jahren immer stärker auf den Einmalbeutel aus Plastik: So wurden im Jahr 2019 nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit rund 1,49 Milliarden Einmal-Einkaufstaschen aus Plastik in der Bundesrepublik in Umlauf gebracht – ein Rückgang um rund 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das liegt auch daran, dass die dünnwandigen Einkaufstaschen seit 2016 Geld kosten.


 

"In den letzten Jahren haben Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Händler immer öfter Alternativen zur Einweg-Plastiktüte getestet. Das schlägt sich auch in den Zahlen nieder, die Plastiktüte verschwindet mehr und mehr aus unserem Alltag", weiß auch Svenja Schulze, bis 2021 Bundesumweltministerin im Kabinett Merkel IV. Jetzt sei die Zeit reif für ein komplettes Plastiktütenverbot: "Damit geben wir der Plastiktüte den Rest und bringen den Verbrauch nachhaltig auf Null."


 

Und das ist auch gut so, sind doch Plastiktüten eine ökologische Katastrophe. Laut Bundesumweltministerien Schulze sind sie "der Inbegriff der Ressourcenverschwendung." So würden die aus Rohöl hergestellten Einmalplastiktüten oft nur etwa 20 Minuten genutzt. Anschließend "landen sie in der Umwelt, wo sie über viele Jahrzehnte verbleiben und jede Menge Schäden anrichten können", mahnt Schulze. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben aber gezeigt: "Es geht auch ohne die Plastiktüte beim Einkauf. Immer mehr Menschen gewöhnen sich daran, Mehrwegbeutel dabei zu haben." Alternativen aus nachwachsenden ökologischen Rohstoffen wie Flachs, Baumwolle oder Holz oder Mehrwegbeutel aus recycelten PET-Flaschen ersetzen längst die herkömmlichen Plastikbeutel.


 

Bis zu 500 Jahre in der Umwelt

Der Grund: Umweltschutz und Ressourcenschonung rücken immer stärker ins Bewusstsein der Verbraucher. Und genau in diesen Punkten schneidet die Einweg-Plastiktüte gar nicht gut ab: Denn in der Regel werden gerade die dünnen Einwegbeutel aus Rohöl statt aus recycelten Kunststoffen hergestellt. Etwa 40 Gramm Erdöl werden pro Tüte verwendet. Weltweit verbrauchen wir jedes Jahr etwa eine Billion Plastiktüten, schätzt die Deutsche Umwelthilfe. Würden wir all diese Tüten aneinanderlegen, könnten wir unsere Erdkugel am Äquator etwa 10.000 Mal umrunden.


 

Recycelt wird von dieser Plastiktütenflut nur ein Bruchteil: Allein in Europa landen etwa 90 Prozent der Einwegtüten auf den Mülldeponien; in vielen Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas werden sie gar achtlos weggeworfen. Dort gammeln sie dann über Jahrzehnte und Jahrhunderte vor sich und richten jede Menge Schäden an. Je nach Materialstärke dauert es 200 bis 500 Jahre, bis sich eine Plastiktüte zersetzt – übrig bleiben Mikroplastik, dass sich inzwischen überall auf dem Planeten, sogar in der Antarktis nachweisen lässt. Zudem werden beim Zerfall des Plastik giftige Stoffe freigesetzt, die Metalle binden und die Umwelt verseuchen. Und auch der wertvolle Rohstoff Erdöl ist unwiederbringlich verloren.


 

Doch auch auf Mülldeponien gesammelte Tüten werden häufig vom Wind in die Umwelt getragen. So gelangen nach Schätzungen des BUND jährlich rund zehn Millionen Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere. Das Problem: Fische und Meeressäuger, aber auch Vögel und Reptilien im Wasser und an Land verwechseln kleinste Plastikpartikel mit Nahrung. Fressen sie das Mikroplastik, verbleibt es oft dauerhaft im Magen. So verenden die Tiere qualvoll – sie verhungern mit plastikgefülltem Bauch.


 

Tüten als Biokunststoff sind nicht besser

Plastiktüten aus nachwachsenden, biologisch abbaubaren Rohstoffen sind aber keine Alternative. Auch sie bestehen meist zu etwa 70 Prozent aus Erdöl; Biorohstoffe wie Mais, Raps und Co. kommen nur zu 30 Prozent zum Einsatz. Die müssen aber auf landwirtschaftlichen Flächen angebaut werden – und verdrängen dort wichtige Lebensmittel. Hinzukommt, dass Plastiktüten aus solch einem Materialmix weder kompostiert noch recycelt werden können. Denn der Biokunststoffanteil verhindert das Kunststoffrecycling, in der Kompostieranlage wirkt dagegen der Erdölanteil negativ.


 

Doch auch Plastiktüten, die aus rein biologisch abbaubaren Kunststoffen hergestellt werden, schädigen die Umwelt. So werden bei der Erzeugung zahlreiche chemische Substanzen eingesetzt, die beim Zerfall wieder freigesetzt werden und in die Umwelt gelangen. Nach Angaben des Umweltbundesamts ist die Kompostierung solcher biologisch abbaubarer Plastikbeutel der umweltschädlichste aller Entsorgungswege. Denn das Verrotten der PLA-Plastiktüte "trägt weder zum Aufbau von Humus bei, noch werden pflanzenverfügbare Nährstoffe zur Verfügung gestellt", sodass Umweltbundesamt. Zudem verschlechtere der größere Materialeinsatz die Ökobilanz biologisch abbaubarer Tüten zusätzlich: Im Gegensatz zu herkömmlichen Tragetaschen aus Plastik muss die Tütenfolie biologisch abbaubarer Kunststoffbeutel dicker sein, um dieselbe Reißfestigkeit sicherzustellen. So landen Biokunststofftasche als Sondermüll in der Müllverbrennungsanlage – für die Ökobilanz ist das gravierend.


 

Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen

Wir brauchen also Alternativen zur herkömmlichen Plastiktüte. Mehrwegtaschen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Baumwolle oder Flachs sind heute bereits aus deutschen Supermärkten nicht mehr wegzudenken. Die Stoffbeutel lassen sich beliebig oft wiederverwenden und bei Verschmutzung einfach in der Waschmaschine reinigen. In der Herstellung sind sie aber sehr ressourcenintensiv – für den Anbau der Produkte wird viel Wasser, in der Produktion viel Energie verbraucht. Aber auch stabile Plastiktüten aus recycelten Kunststoffen wie ausgedienten PET-Flaschen haben bereits Einzug in unseren Alltag gehalten. Das Wichtigste bei all diesen Alternativen: Je häufiger die Mehrwegbeutel verwendet werden, desto besser wird deren Umweltbilanz. Verbraucher tun also gut daran, immer einen solchen Beutel in der Tasche zu haben.


 

Doch bei spontanen Einkäufen fehlt der Mehrwegbeutel schon mal. Hier braucht es umweltschonende ökologische Einwegprodukte – am besten hergestellt ohne den Einsatz von Kunststoffen. Als Alternative zum unliebsamen Plastik rücken neben Mehrweg-Tragtaschen Papier und Pappe immer stärker in den Fokus der Verbraucher. Hergestellt aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sind die Papiertüten kompostier- und recycelbar und damit die bessere Alternative zur Plastiktüte. Denn wenn die Papiertüten ordnungsgemäß im Papiermüll entsorgt werden, können aus ihnen immer wieder neue Papierprodukte wie Tüten oder auch Toilettenpapier hergestellt werden.


 

Wisefood entwickelt Papiertragetasche für Handel und Gastro

Das Münchner Start-up Wisefood hat es sich mit seiner Marke Wisefood zur Aufgabe gemacht, Kunststoffe durch nachhaltige Alternativen in der Gastronomie und im Handel zu ersetzen. Ein wahrer Erfolg waren die essbaren Trinkhalmen, die bereits heute der Verbrauch mehrere hundert Millionen Plastikstrohhalme in 20 Ländern reduziert haben. Es folgten nachhaltige Teller, Schüsseln und Besteck aus Holz und Palmblättern – und nun die Papiertragetasche.


 

Die Papiertüte von Wisefood zeigt, dass auch Einmalprodukte nachhaltig sein können. So wird die Einkaufstasche aus zertifizierten Papierfasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt und ist damit 100-Prozent plastikfrei. Die Henkeltaschen bestehen aus Frischfaser, sind ungebleicht. Im Gegensatz zu Plastiktüten kommen sie ohne PE/PLA-Beschichtung aus und sind somit vollständig recycelbar, kompostierbar und biologisch abbaubar. Sie können einfach in der Bio-Tonne oder auf dem Kompost entsorgt werden. Dank des 70 gsm-starken Papiers sind die Kraftpapiertüten von Wisefood stabil, besonders reißfest und weisen eine hohe Tragkraft auf.


 

So eignen sich die Papiertragetaschen für den Handel als Einkaufstasche – im Supermarkt können in dem Papierbeutel Brot und anderen frische Lebensmittel sicher verpackt werden. Aber auch als Gemüse- oder Obstbeutel kommt die Papiertasche zum Einsatz. In der Gastronomie findet die Papiertasche für Take-away-Gerichte ihren Platz. Unternehmen und Organisationen nutzen die individuell mit dem Firmenlogo bedruckten Papiertaschen als Give-away-Tüte oder Werbetaschen; im Privaten werden die Paper Bags als Geschenktüte für das Geschenk zum Geburtstag oder als Partytüte eingesetzt. Somit sind die Papierbeutel von Wisefood die perfekte Alternative zur Plastiktüte.


 

FAQ


 

Warum sind Taschen aus Papier besser als solche aus Plastik?

Einkaufstaschen aus Papier sind biologisch abbaubar und kompostierbar. Sie können einfach in der Bio-Tonne oder im Papiermüll entsorgt werden. Dort werden sie recycelt und bekommen als neue Papierprodukte ein zweites Leben. Zudem wird für die Herstellung von Papierbeuteln Holz als Ausgangsrohstoff verwendet. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz die bessere Alternative zum Plastik, dass noch immer vor allem aus neugefördertem Erdöl hergestellt wird.


 

Haben Papiertüten eine bessere Ökobilanz?

Wie bei jeder Tasche gilt auch hier: Papiertüten möglichst oft wiederverwenden. Dank des Einsatzes von äußerst robusten und strapazierfähigem Kraftpapier lassen sich die Wisefood-Papierbeutel mehrfach wiederverwenden. Haben sie ausgedient, landen sie im Papier- oder Biomüll und werden wiederverwertet oder kompostiert.


 

Brauchen wir überhaupt Einweg-Tragetaschen?

Beutel, die nur ein- oder wenige Male benutzt werden, haben durchaus ihre Berechtigung. Papiertaschen werden zum Beispiel im Supermarkt für die täglichen Einkäufe oder in der Gastronomie für Take-Away-Food eingesetzt. Zu Hause kann dann in der Papiertasche der Papiermüll gesammelt und bequem in der Papiertonne entsorgt werden. Dort wird das Papier recycelt und bekommt ein zweites Leben – zum Beispiel in Form von recyceltem Toilettenpapier.


 

Sind Papiertüten genauso komfortabel wie Plastiktüten?

Eine Einkaufstüte aus Kraftpapier von Wisefood ist besonders stark und reißfest. Zudem wird ein Flachhenkel angebracht. Er sorgt dafür, dass auch schwere Einkäufe bequem nach Hause getragen werden können.
 

 

 

 

Quellen:

 

https://www.bmu.de/pressemitteilung/bundesrat-macht-weg-fuer-plastiktuetenverbot-frei/

https://www.bmu.de/pressemitteilung/bundeskabinett-beschliesst-verbot-von-plastiktueten

https://www.ergobag.de/nachhaltigkeit/plastik-oder-papiertuete

https://www.duh.de/themen/recycling/plastik/plastiktueten/

https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/auf-plastiktueten-ganz-verzichten/

https://www.t-online.de/leben/id_90540844/nachhaltigkeit-darum-ist-die-papiertuete-nicht-besser-als-die-plastiktuete.html

https://www.ingenieur.de/fachmedien/gefahrstoffe/partikel/mikroplastik-reichert-metalle-aus-der-umwelt-an/