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Jutesäckchen als umweltfreundliche Alternative zur Plastiktüte

 

Jute ist eine robuste und widerstandsfähige Naturfaser, die aufgrund ihrer Festigkeit und Langlebigkeit längst nicht nur als Verpackungsmaterial genutzt wird.

Verarbeitet zu Säcken haben Jutefasern zur Aufbewahrung von Kaffeebohnen eine lange Tradition. Kaum jemand weiß, dass Jutebeutel in den Siebzigerjahren bereits als nachhaltige Alternative für Plastik genutzt wurden. Viele Jahre lang war das umweltfreundliche Material fast in Vergessenheit geraten, während es heute ein Revival zu erleben scheint: Viele Dinge werden mittlerweile aus Jute hergestellt, wobei das Angebot weit über den Jutebeutel hinausgeht.

 

 

Was ist Jute?

 

Wer an Jutefasern denkt, hat ein kratziges, eher steifes Material im Sinn, das nicht gerade angenehm riecht. Dennoch vermochte es in den Siebzigerjahren ein politisches Statement zu setzen, um dem Plastik-Boom endlich den Kampf anzusagen und zur Vermeidung von Müll beizutragen. Die Jutebeutel stammten damals aus Bangladesch und fanden sehr schnell Anklang, sodass die Produzentinnen den steigenden Bedarf nicht so schnell decken konnten. Insgesamt wurden damals etwa fünf Millionen Jutetaschen für Deutschland hergestellt, die die Plastiktüte ersetzen sollten.

 

Für die Herstellung dieser strapazierfähigen Naturfaser wird eine einjährige, krautige Pflanze verwendet, die in der Botanik als Corchorus olitorius bekannt ist. Die robusten Fasern, die von Hand gewaschen und getrocknet werden, sind hauptsächlich in Indien und Asien heimisch. Ein besonderes Merkmal der Jutefasern ist, dass es sich um ein Naturprodukt handelt, das zu 100 Prozent kompostierbar und biologisch abbaubar ist. Vorteil ist, dass die robusten Fasern aufgrund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit ohne künstlichen Dünger und Pestizide auskommen, was ihre Eigenschaft als Naturprodukt unterstreicht.

 

Getrocknet zeichnen sich die Fasern durch eine goldgelbe Färbung aus, weshalb sie nicht ganz unbegründet als „goldene Fasern“ bezeichnet werden. Hinzu kommen eine hohe Reißfestigkeit und Festigkeit, weshalb Jute eines der widerstandsfähigsten Naturprodukte ist, das nicht nur als Verpackungsmaterial für Beutel und Säcke, sondern auch als industrielles Garn verwendet wird. Aufgrund ihrer isolierenden Eigenschaften finden die Fasern selbst als Dämmstoff und als Bestandteil von robusten Teppichen Verwendung.

Auch greifen viele Menschen an heißen Sommertagen auf luftige Espadrilles zurück – trendige und luftige Schuhe, deren Sohlen aus Jutefasern bestehen. Die Schuhe sind nicht nur leicht und lässig – sie sind auch extrem stylish und lassen sich (je nach Farbe und Material) mit kurzen und langen Hosen oder Röcken kombinieren.

 

 

Die Geschichte der Jutefaser

 

Jute hat eine lange Tradition, die sich womöglich auf die Zeit 206 vor Christus bis 220 nach Christus zurückführen lässt. Ein Papierfetzen aus dem Jahr 2006 deutet darauf hin, dass die ersten Jutefasern bereits in der chinesischen Provinz Dunhuang verwendet wurden. Jute wurde demzufolge schon sehr früh zur Papierherstellung genutzt, daneben fanden die Fasern zur Fertigung von Seilen Verwendung. Insbesondere in Indien und Asien wusste man die Naturfaser zu schätzen.

 

In Europa – insbesondere in der schottischen Stadt Dundee – wurden die Jutefasern erst Mitte des 19. Jahrhunderts als Rohstoff zur Herstellung von Flachs genutzt. Wenig später wurde in Braunschweig eine Flachsspinnerei eröffnet, in der jedes Jahr 500 bis 600 Zentner Garn hergestellt wurden. Im 20. Jahrhundert wurden Jutebeutel und Jutesäcke zu einem Symbol für mehr Nachhaltigkeit, um der zunehmenden Überschwemmung durch Plastik Herr zu werden. Jahre später wurden Jutebeutel dann wiederum durch Stoffbeutel ersetzt, die zum Beispiel aus Baumwollfasern aus nachhaltigem Anbau stammten.

 

 

Wie nachhaltig ist Jute?

 

Da es sich bei Jutefasern um ein Naturprodukt handelt, werden die daraus hergestellten Produkte oft als nachhaltig angepriesen. Dennoch greifen viele Menschen nach wie vor zur altbewährten Plastiktüte, die jedoch aufgrund der Tatsache, dass sie aus Erdöl hergestellt wird und zur Umweltverschmutzung beiträgt, zunehmend in der Kritik steht. Fakt ist: Baumwollbeutel schneiden als vermeidlich umweltfreundliche Alternative zu Plastiktüten nicht immer gut ab – vor allem, wenn für den Anbau von Baumwolle künstliche Düngemittel und Pestizide eingesetzt werden. Hinzu kommt, dass der Anbau von Baumwolle immense Wassermengen verschlingt.

Statistisch gesehen muss eine Baumwolltasche etwa 131 Mal verwendet werden, um als nachhaltig zu gelten und somit besser dazustehen als eine herkömmliche Plastiktüte. Was den ökologischen Fußabdruck betrifft, scheint eine Plastiktüte somit besser abzuschneiden als ein Stoffbeutel. Allerdings spielen hier weitere Faktoren eine Rolle, die bei der Gegenüberstellung unbedingt herangezogen werden sollten.

 

So lässt sich eine Plastiktüte zwar recyceln, jedoch gelangen die Plastikpartikel zunehmend in die Umwelt, um dort in Form von Mikroplastik in Erscheinung zu treten. Das Plastikaufkommen ist in den letzten Jahren fortwährend gestiegen, weshalb immer mehr Menschen nach einer Alternative Ausschau halten. Was den Stoffbeutel von einer Plastiktüte unterscheidet, ist, dass er kompostierbar ist – vorausgesetzt, die Fasern sind biologisch.

 

Da beim Anbau von Baumwolle häufig Pestizide eingesetzt werden, haben Jutefasern hier eindeutig die Nase vorn, da sie in der Regel ohne Chemie auskommen und bedenkenlos in den Kompost gegeben werden können. Fazit: Die Herstellung von Baumwoll- und Jutefasern verursacht zwar höhere CO2-Emissionen als die Fertigung einer Plastiktüte, jedoch handelt es sich insbesondere bei Jutefasern um ein widerstandsfähiges und langlebiges Naturprodukt, das aufgrund der häufigen Nutzung zur Schonung natürlicher Ressourcen beiträgt.

 

Anders als bei einer Plastiktüte muss für die Herstellung kein Erdöl herangezogen werden. Ganz im Gegenteil: Die einjährigen Jutefasern wachsen schnell nach und kommen ohne Dünger und Pestizide aus.

 

 

Wie und wo werden Jutebeutel verwendet?

 

Was als Tragetasche für den Einkauf begann, ist mittlerweile zu einem echten Trend geworden. Wie bereits erwähnt, finden Jutefasern in vielen Bereichen Verwendung – längst nicht nur als Einkaufsbeutel. Der Einsatz von Jutefasern ist besonders vielfältig, da sie robust, widerstandsfähig, langlebig und isolierend sind. Jutesäckchen werden diesbezüglich immer beliebter, da sie sich äußerst vielfältig sowohl im Alltag als auch als Geschenk einsetzen und beliebig wiederverwenden lassen. Viele Menschen greifen diesbezüglich viel lieber auf Jutesäckchen zurück und verzichten ganz bewusst auf traditionelles Geschenkpapier.

 

Andere wiederum nutzen Jutebeutel als Ablage- und Aufbewahrungssystem, um etwas mehr Ordnung und Übersicht zu bekommen und Dinge voneinander zu trennen. Da es die Jutebeutel in verschiedenen Größen gibt, können die Gestaltungsmöglichkeiten an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Auch haben viele Unternehmen die widerstandsfähigen und nachhaltigen Jutesäckchen als Werbeträger entdeckt, weil sich die Stoffbeutel vielfältig bedrucken oder andersfarbig gestalten lassen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, um das sonst eher fad wirkende Jutesäckchen farblich in Szene zu setzen.

 

 

Jutebeutel als modisches und umweltfreundliches Accessoire

 

Ledertaschen waren gestern – heute tragen mode- und umweltbewusste Menschen den Jutebeutel als Accessoire. Das politische Statement bleibt dabei nicht unbeachtet. Denn: Anders als bei einer Ledertasche müssen bei einem Jutebeutel weder Tiere sterben noch wird die Umwelt unnötig belastet. Als nachwachsendes, einjähriges Kraut können Jutefasern mehrmals geerntet werden, wobei Pestizide und künstliche Düngemittel nicht zum Einsatz kommen.

 

 

Jutesäckchen zum Verpacken und Verschenken

 

Jutebeutel sind nicht nur ein stylishes Modeaccessoire – sie werden auch für Geschenke genutzt, um nicht auf das handelsübliche Geschenkpapier zurückgreifen zu müssen. Jeder kennt das Problem, wenn sich bestimmte Geschenke aufgrund ihrer Form nur schwer verpacken lassen. Mit Geschenkpapier sehen diese Geschenke oft sehr unförmig und gänzlich unattraktiv aus.

Jutesäckchen können hier eine umweltfreundliche Alternative sein, um selbst unförmige Geschenke stilvoll zu verpacken und anderen eine Freude zu bereiten. Ob klein oder groß: Für jedes Geschenk gibt es das passende Jutesäckchen. Bedruckte Jutesäckchen sehen dabei besonders hübsch aus – vor allem, wenn sie mit der passenden Schleife kombiniert werden.

 

 

Welche Vorteile haben Jutesäckchen für Geschenke?

 

Einer der größten Vorteile ist, dass es für jedes Geschenk das passende Jutesäckchen gibt. Wie im vorigen Absatz bereits angesprochen, sind Jutebeutel vor allem dann von Vorteil, wenn sich das Präsent mit Geschenkpapier nur schwer verpacken lässt. Mit einem Jutesäckchen gibt es dieses Problem nicht mehr – einfach die Überraschung in den Beutel stecken, mit einer hübschen Schleife zubinden, fertig! Jutesäckchen werden selbst als Adventskalender verwendet, um auf herkömmliche Kalender aus Plastik getrost verzichten zu können.

 

Zur Gestaltung können 24 kleine Jutesäckchen an einer Schnur aufgehängt und mit unterschiedlichen Präsenten ganz individuell bestückt werden. Hier zeigt sich auch der optische Vorteil von Jutesäckchen, weil die kleinen Säckchen aufgrund ihrer Optik und Struktur unglaublich stylish aussehen und daher wie ein zusätzliches Präsent daherkommen. Nicht zu vergessen der Nachhaltigkeitsfaktor, da die Fasern meist aus umweltfreundlicher Herstellung stammen. Wer sie geschenkt bekommt, kann sie zur Aufbewahrung von kleinen oder großen Dingen verwenden oder anderweitig verschenken.

 

Indem die kleinen Jutebeutel auf vielfältige Weise Verwendung finden, machen sie die bei der Herstellung entstehenden CO2-Emissionen wieder wett. Sobald die Jutesäckchen ausgedient haben, können sie entweder zu einem Putzlappen umfunktioniert oder auf den Kompost gegeben werden, anstatt sie einfach in den Müll zu werfen.

 

 

Können Jutesäckchen gereinigt werden?

 

Als nachhaltiges Naturprodukt können Jutesäcken problemlos gereinigt werden. Auf hohe Temperaturen sollte diesbezüglich jedoch verzichtet werden, um die Fasern nicht zu beschädigen. Idealerweise sollte die Reinigung per Hand erfolgen – am besten mit einem handelsüblichen Waschmittel. Anschließend sollten die Beutel an der Luft getrocknet werden. Wer sie nicht per Hand waschen möchte, kann sie auch bei niedrigen Temperaturen (Wolle) in die Waschmaschine geben.

 

 

Fazit: Jutesäckchen als umweltfreundliche Alternative

 

Plastik hat als Verpackungsmaterial längst ausgedient, da es alles andere als nachhaltig ist. Eine Option sind Jutesäckchen, die sich nicht nur als Beutel, sondern auch als Verpackung für Präsente verwenden lassen. Dank der nachwachsenden Fasern, die meist ohne Pestizide auskommen, tragen Jutesäckchen zum Schutz der Umwelt bei, daneben können sie viele Male verwendet, als Putzlappen umfunktioniert oder kompostiert werden.

 

 

 

 

Quellen:

https://www.meine-familie-und-ich.de/jutebeutel-oder-plastiktuete-nachhaltigkeit
https://westfalium.de/2022/02/18/jutesaeckchen-nachhaltig-durch-goldene-faser/
https://www.damenschuhlexikon.de/handtaschenlexikon/jutebeutel/
https://www.welt.de/lifestyle/article1734965/So-war-das-mit-der-Jutetasche.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Jute
https://de.contrado.com/blog/was-ist-jute/
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/19125-rtkl-plastikvermeidung-warum-baumwollbeutel-nicht-immer-besser-sind-als