Es ist beschlossene Sache: Plastik-Trinkhalme werden vom Markt verbannt

Ab Juli 2021 sind Einwegprodukte aus Plastik in der EU verboten. Somit werden Wattestäbchen, Plastikteller sowie Plastikbesteck und Strohhalme vom Markt verschwinden. Auch Einweggeschirr wie Becher und Behälter aus aufgeschäumtem Polystyrol und Kunststoffe, die in Mikroplastik zerfallen, sollen bald Geschichte sein und durch wieder verwendbare Alternativen ersetzt werden. In Deutschland ist der Wandel der Zeit bereits spürbar. Es findet endlich ein Umdenken in den Köpfen der Konsumenten statt.

 

Unglaublich, aber wahr!

Es existieren verschiedene Schätzungen, wie viele Strohhalme täglich nach einmaligem Gebrauch einfach so im Müll landen. Durchschnittlich sind es etwa zwischen vier und sieben Milliarden weltweit. Natürlich ist das schwer nachprüfbar. Fakt ist jedoch: Jeder Plastik-Strohhalm, der unsere Umwelt verschmutzt, ist einer zu viel.

 

Rund über drei Milliarden Trinkhalme werden jährlich an den Küsten und Stränden angeschwemmt. Auf ihrem Weg dorthin sorgen die Plastikhalme für irreparable Schäden des Ökosystems. So machte im Jahre 2015 ein YouTube-Video darauf aufmerksam, welche fatalen Auswirkungen Plastikmüll verursacht, der in unseren Ozeanen landet. Es zeigt Wissenschaftler, die einer Schildkröte einen Plastik-Strohhalm aus der Nase entfernen. Leider ist diese Schildkröte kein Einzelfall, sondern nur ein erschreckendes Beispiel von Abertausenden von Artgenossen, die durch den unnötigen Lifestyle des Menschen leiden oder gar elendig verenden.

 

Warum sind Plastik-Trinkhalme eigentlich so gefährlich für unsere Umwelt?

Plastik-Strohhalme sind ein Wegwerfprodukt, das nach kurzem Gebrauch einfach so im Müll landet. Über Jahrzehnte hinweg zählte der Halm zu unserem Alltag, und niemand verschwendete wirklich einen Gedanken daran, was das kleine Ding unserer Umwelt antut. Nun sollten wir uns jedoch alle einmal die Frage beantworten: Macht ein Produkt wirklich Sinn, dass für einen kurzen Einsatz über 500 Jahre benötigt, um in seine Einzelteile zu zerfallen und dann als Mikroplastik weiteren Schaden anrichtet? Ganz klar, jeder Einzelne wird diese Frage mit einem klaren «Nein» beantworten.
 
Selbstverständlich ist jede Art von Plastikmüll, der unsere Umwelt belastet, schädlich. Allerdings sind die Form und das Gewicht eines Plastik-Trinkhalms das Problem. Denn eigentlich ist das zur Herstellung verwendete Polypropylen recycelbar. Jedoch können Recyclingmaschinen die feinen Halme nur schwer erfassen. Somit behindern die Röhrchen den Recycling-Vorgang, verkeilen sich in den Maschinenteilen und können sie zerstören. Das Ende der Geschichte: Sie werden nicht recycelt, sondern auf der Müllhalde oder in einer Abfallverbrennungsanlage entsorgt.
 
Leider ist der Weg zum Bestimmungsort in den meisten Fällen sehr lang. Eine Lagerung unter freiem Himmel, wie zum Beispiel an Häfen ist keine Seltenheit. Jeder von uns kann sich vorstellen, wie viel Frachtgut besonders leichtes wie beispielsweise Plastik-Trinkhalme auf der Reise zum Ziel verloren gehen und im Wasser landen können. Sobald dies der Fall ist, und wir wissen, dass dies täglich passiert, ist der Weg in unsere Ozeane nicht mehr weit. Ein Verbot von Plastik-Artikeln war somit längt überfällig.

 

 

Essbare Trinkhalme - Ø 6 mm - 22,5 cm lang (Schwarze Strohhalme)

 

Welche Auswirkung hat die Rohölförderung, die zur Produktion von Plastik notwendig ist?

Plastik wird aus Erdöl produziert. Das benötigte Mineralöl muss somit gefördert werden. Dies ist nicht nur sehr aufwendig, sondern verschmutzt, ebenso die Umwelt. Nicht gerade selten werden uns diese Katastrophen in den Nachrichten präsentiert. So ist bereits wieder ein Frachter gesunken oder verliert Öl und verschmutzt die Weltmeere. Auch unnötige Brände, die durch qualmende dunkle Rauchwolken unsere Luft verunreinigen, gehören leider immer mehr zu unserem Alltag dazu.
 
Die Methoden der Erdölförderung werden immer gefährlicher und belasten somit mehr und mehr unsere Umwelt. So erfasste die World Offshore Accident-Database von 1970 bis zum heutigen Datum 6.000 Unfälle von Offshore-Unternehmungen. Diese Zahlen sollten uns zu denken geben!

 

Wie schädlich ist Plastik für den menschlichen Organismus?

 

Der im Plastik enthaltene Weichmacher BPA (Bisphenol A) kann sich in säure- und alkoholhaltigen Getränken aus dem Trinkhalm lösen. Der menschliche Körper verwechselt diesen Stoff mit dem weiblichen Sexualhormon Östrogen. Studien haben bewiesen, dass dies zu Erkrankungen wie Diabetes, Herzrhythmusstörungen, Impotenz bei Männern und sogar zu Krebs führen kann.
 
Verinnerlichen wir nur für eine Minute die Massen an Plastik, die unsere Ozeane überfluten. Es liegt klar auf der Hand, dass Mikroplastik-Teilchen von den Meeresbewohnern, die auf unserem Speiseplan stehen, gefressen werden. Diese gelangen auf unsere Teller und durch die Nahrungsaufnahme in unseren Organismus. Über einen längeren Zeitraum kann das fatale Folgen haben.

 

Bio-Strohhalme: Der Weg zu einer besseren Zukunft fängt beim Einzelnen an!

 

Menschen, die ihren Beitrag zu einer gesünderen und sicheren Umwelt schon vor dem gesetzlichen Verbot leisten möchten, aber trotzdem nicht auf einen Trinkhalm verzichten wollen, können bereits optimale Alternativen kaufen. Bio-Trinkhalme sowie wieder verwendbare Röhrchen aus Glas, Metall oder Holz sind ein optimaler Ersatz.
 
Unsere Trinkhalme werden aus nachwachsenden Ressourcen hergestellt. Durch den einmaligen Gebrauch entfällt ein mühsamer Reinigungsprozess, was besonders für die Gastronomie interessant ist. Unser Superhalm von Wisefood kann sogar nach der Benutzung verzehrt werden und ist echt lecker. Außerdem ist er stabil und während der Nutzung geschmacksneutral. Dadurch, dass wir einheimische Rohstoffe wie Apfelfasern und Getreide zur Herstellung unserer Trinkhalme nutzen, entfallen unnötige Lieferwege, die zu einer zusätzlichen Klimabelastung führen würden.
Unsere natürlichen Inhaltsstoffe: Viele Ballaststoffe und für die richtige Süße etwas Stevia. Eine gesunde Alternative zum handelsüblichen Industriezucker. Ach, ist es nicht schön, etwas für die Gesundheit und gleichzeitig Gutes für unsere Umwelt zu tun – Warum also noch bis Juli warten?

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