Gastro Trends: Das sind die Gastronomie Trends 2021 nach Corona!

Die letzten acht Monate des Jahres 2020 vergingen wie im Flug. Die coronabedingte Quarantäne, an die sich sowohl unsere Kunden, als auch wir uns halten mussten, lässt uns glauben, dass 2020 unmöglich schon zu Ende sein kann. Und gerade mit wieder stark ansteigenden Fallzahlen scheint ein Ende der Covid 19 Pandemie umso dringender.

Ein Lichtblick am Horizont sind die Gastro Trends für 2021. Gut zu essen ist schon immer ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und immer mehr Gäste beginnen die Restaurants, die hinter dem Essen stecken, zu hinterfragen. Wir haben uns mit den Gastro Trends für das kommende Jahr auseinandergesetzt, um einen Einblick in die Gastronomie nach Covid-19 zu geben!

 

Wellness meets Food

Es begann schon lange vor Covid 19, als die Wellness-Branche ihren Aufschwung erlebte. Mittlerweile ist sie zu einem Trend geworden, dem sich auch die Gastronomie stellen muss. Die Kunden wollen funktionelle Inhaltsstoffe, die aus der Natur stammen und ohne irgendwelche Zusatzstoffe schonend zubereitet worden sind. Am besten soll das Essen gluten- und zuckerfrei sein und gleichzeitig mit probiotischen Bakterien die Darmgesundheit fördern. Alles in allem heißt der Gastro Trend aber "Hauptsache gesund". Wellness meets Food ist einer der Gastro Trends 2021, der den Verbraucher von innen heraus mit jeder Mahlzeit heilen und stärken soll.

Bowls

Auf Instagram findet man sie überall. Gesunde und bunte Lebensmittel werden besonders hübsch in einer kleinen Schale mit viel Fantasie und Liebe angerichtet. Daher sehen die Bowls nicht nur unglaublich toll aus, sondern führen den Kunden nach Corona auch wieder an besonders gesunden Geschmack heran. Das Tolle am Bowl-Gastro Trend ist, dass nach Belieben gemixt werden kann. Es gibt keine Vorschrift, welche Zutaten zusammen verwendet werden müssen. Der Koch kann sich so kreativ ausleben, wie die Verbraucher ihn lassen.

Austausch von Lebensmitteln

Einer der größten Gastro Trends, die nach Covid 19 nicht nur im Supermarkt, sondern auch im Restaurant zu finden sein werden, sind die alternativen Produkte. Bei ihnen wurden herkömmliche Fast Food Produkte durch eine gesunde Alternative ausgetauscht. Umfragen zufolge wurde 2019 Pizza, bei der Blumenkohl als Getreideersatz im Boden verwendet wurde, 650 mal öfter verkauft als im Vorjahr. Auch schwarze Bohnen und Süßkartoffeln, die als Pommes Frites Ersatz verwendet werden, sind so beliebt wie nie zuvor. Ihre Nachfrage erlebte einen Zuwachs von 513 % in den Restaurants. Ähnlich steht es um Miso Pork Ramen und den Verkauf von Burgern, bei denen Hühnchen statt Schweine- oder Rindfleisch verwendet wurde. Generell geht der Trend zu pflanzenbasierte Lebensmitteln auf dem Teller statt Fleisch und Milchprodukten. Auch hier ist der Hintergedanke wieder, die Erhaltung unseres Planeten und die eigene Gesundheit.


Zunehmende Digitalisierung der Restaurants nach Corona

Eine immer umgreifendere Digitalisierung wird den Kunden kaum so sichtbar wie am Flughafen, in Malls oder ähnlichen öffentlichen Orten. An den Terminals stellt man fest, dass die Restaurants und Bars überall Tablets auf den Tischen installiert haben. Das soll die Anonymität schützen, den Kellnern Arbeit ersparen und die Bestellung für den Kunden leichter machen. Doch die Digitalisierung der Gastronomiebranche als Teil der Gastro Trends geht weit über den Gebrauch von Tablets hinaus. Untersuchungen verkünden ein Umsatzanstieg und auch das Personal profitiert, denn darf das Trinkgeld via App oder Tablet gezahlt werden, steigt es um satte 11 % an. Die Gastronomen profitieren insofern davon, dass sie Prozesse für ihren Betrieb optimieren können, neue Gäste gewinnen und gleichzeitig Kosten sparen.

Online Vorbestellungen

Es gibt immer mehr Startups, die es dem Kunden ermöglichen, bereits von zu Hause aus einen Tisch in Ihrem Lieblingsrestaurant vorzubestellen, wenn sie nach Corona wieder in die Betriebe strömen. So werden lange Warteschlangen verhindert und man bekommt garantiert einen guten Platz. Bei den meisten dieser Apps hapert es noch an der Kooperation mit den jeweiligen Gastronomen. Ein Vorteil für die Restaurants ist es, dass sie einen digitalen Tischplan erstellen können und leichter den Überblick über die Auslastung und die Gäste behalten.

Bestellungen via Tablet

Ihre Kellner werden die Kunden kennen, die sich partout nicht entscheiden können. Digital Bestellungen aufzunehmen hat den Vorteil, dass Unternehmen nicht nur Lauferei für ihr Personal ersparen, sondern dem Kunden gleichzeitig auch mehr Fotos der Gerichte und der Angebote präsentieren können. So kann sich der Kunde viel leichter etwas unter den exklusiven Namen und Gerichten vorstellen. Auch die Küche kann schneller arbeiten, da die Bestellung direkt an den Koch selbst geht. So Punkten die Restaurants vor allem mit Schnelligkeit.

Mehr moderne Zahlungsmethoden

Mit Karte und Kleingeld zahlen war gestern. Onlinebanking und die Digitalisierung der Banken sind mittlerweile so weit fortgeschritten, dass bargeldloses Bezahlen immer häufiger wird. Dies schließt auch die kartenlose Zahlung mit ein. Restaurants, die es ihren Kunden ermöglichen, mit dem Handy ganz schnell online zu bezahlen oder per App die Abrechnung zu stellen, werden nach Covid 19 definitiv zu den Favoriten der Kunden gehören und einem weiteren der Gastro Trends 2021 gehören.


Nachhaltigkeit als A&O für die Zukunft der Gastronomie

Tatsächlich ist es gar nicht so schwer, nachhaltig in der Gastrobranche zu wirtschaften. Immer mehr Kunden ist es wichtig, nicht nur Seele, Geist und Magen zu nähren, sondern auch gleichzeitig unseren schönen grünen Planeten am Leben zu halten. Einwegplastik soll immer stärker aus dem Weg gegangen werden, während die Produkte jedoch genauso haltbar und natürlich im Geschmack sein sollen wie bisher. Und so sind es die Verbraucher, die den grundlegenden Wandel von einer Wegwerfgesellschaft zum nachhaltigen Wirtschaften in Restaurants angestoßen und vorangetrieben haben. Ethisch und zum Wohle der Gemeinschaft sollen nun die Produkte sein, die in den Gastronomiebetrieben verkauft werden.

Essbares Geschirr

Engagierte und ständig fordernde sozial und ökologisch bewusste Verbraucher waren es, die Köche und Küchen auf die Idee brachten, Produkte zu reduzieren, zu recyceln und wiederzuverwenden. Und auch die Politik vertritt die gleiche Meinung wie Verbraucher. Einer der gesetzlich geregelten Gastro Trends 2021 ist das offizielle Verbot von Plastik-Strohhalmen. Wir von Wisefood haben schon früh an die Zukunft gedacht und stellen essbares Geschirr aus Apfelfasern und anderen nachwachsenden Rohstoffen her. 

Um Plastikmüll in Zukunft zu vermeiden und die bessere Verwertung von Abfällen in der Nahrungsmittelindustrie zu verbessern, haben wir mit verschiedenen Firmen Verträge geschlossen, die es uns erlaubt Apfeltrester aufzukaufen. Bei der Apfelsaftproduktion werden durchschnittlich 1,6 Kilo Äpfel für einen Liter Saft benötigt. Der deutsche Durchschnittsbürger trank 2019 knapp 7 Liter Apfelsaft im Jahr. Das macht ein Pro-Kopf-Verbrauch an etwa 11 Kilo Äpfel. Wir kaufen den bei der Apfelsaftproduktion übrig gebliebenen Apfeltrester auf und stellen daraus klimaneutrales und vor allem geschmacksneutrales essbares Geschirr her.

Nachhaltiger Strohhalmersatz

Besonders der nachhaltige Strohhalmersatz ist ein Gastro Trend nach Covid 19. Unsere Wisefood Strohhalme bestehen aus einem Gemisch aus Getreide, Apfelfasern und Stevia. Der Strohhalmersatz gibt  keinen eigenen Geschmack an das Getränk ab, sondern nimmt mit dem Trinken den Geschmack des Drinks auf. Der SUPERHALM bleibt in kalten, alkoholischen Getränken bis zu zwei Stunden stabil. Nach ungefähr 20 Minuten hat er die ideale Konsistenz um aufgegessen zu werden. Beim Essen selbst hat der Trinkhalm einen leicht süß-säuerlichen Eigengeschmack und hat durch die Apfelfaser etwas Fruchtiges.

Nachhaltige Strohhalmersätze wie der Superhalm sind, vor allem durch die gesetzlichen Änderungen, wohl der Gastro Trend für 2021 und ein Thema mit dem sich jeder Gastronom auseinandersetzen muss. 

Quellen

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167145/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-apfelsaft-in-deutschland-seit-2002/#:~:text=Im%20Jahr%202019%20lag%20der,nektar%20auf%20%C3%BCber%2030%20Liter.

https://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/Aus-einem-Zentner-AEpfel-werden-30-Liter-Saft;art767,4726647

https://blog.grubhub.com/tasteofgrubhub2019

https://www.resmio.com/spoon-bytes/fit-fuer-die-zukunft-digitalisierung-in-der-gastronomie/



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